Ra­ser wer­den här­ter be­straft

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Saarbrücken (dpa). Die In­nen­mi­nis­ter der Län­der wol­len die Buß­gel­der für Ver­kehrs­sün­der deut­lich er­hö­hen. „Wir ha­ben ei­ne Ei­ni­gung, dass grund­sätz­lich mit hö­he­ren Buß­gel­dern be­straft wer­den muss: Das heißt, wer rast, muss tie­fer in die Kas­se grei­fen“, sag­te der Vor­sit­zen­de der In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz, Saar­lands Res­sort­chef Klaus Bouil­lon (CDU), ges­tern in Saarbrücken. Ei­ne lohn­ab­hän­gi­ge Staf­fe­lung für Buß­gel­der wer­de aber nicht kom­men. Dies ist ei­ner von ins­ge­samt 35 Be­schlüs­sen, die die In­nen­mi­nis­ter auf ih­rer Kon­fe­renz in Saarbrücken ver­ab­schie­det ha­ben.

Auch für Woh­nungs­ein­bre­cher soll es dem­nach schär­fe­re Stra­fen ge­ben. „Wir wol­len den min­der­schwe­ren Fall des Woh­nungs­ein­bruchs ab­schaf­fen“, sag­te Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU). „Ich wür­de ger­ne er­rei­chen, dass die Min­dest­stra­fe auf ein Jahr fest­ge­legt wird“, sag­te er. Da gibt es aber noch kei­ne Ei­nig­keit: An­de­re wol­len sechs Mo­na­te. Ei­nig wa­ren sich die Mi­nis­ter dar­über, dass bei Ein­brü­chen die nach­träg­li­che Or­tung von Han­dy­da­ten recht­lich mög­lich wer­den sol­le.

WENN ES BLITZT, müs­sen Ver­kehrs­sün­der künf­tig tie­fer in die Ta­sche grei­fen. Das be­schlos­sen die In­nen­mi­nis­ter der Län­der. Foto: dpa

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