In­ves­ti­ti­on in Si­cher­heit

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Brüs­sel (AFP). Die EU-Kom­mis­si­on will Eu­ro­pas Ver­tei­di­gung durch ei­nen Rüs­tungs­fonds und den ge­mein­sa­men Kauf von Waf­fen­sys­te­men stär­ken. Die Be­hör­de stell­te jetzt Plä­ne für den auf meh­re­re Mil­li­ar­den Eu­ro pro Jahr an­ge­leg­ten Fonds vor. Mit­glied­staa­ten sol­len in ihn ein­zah­len, um ge­mein­sam et­wa Droh­nen oder neue Kampf­hub­schrau­ber an­zu­schaf­fen und so „Kos­ten zu re­du­zie­ren“.

EU plant Rüs­tungs­fonds

Die Kom­mis­si­on ver­wies dar­auf, dass bis­her rund 80 Pro­zent der Rüs­tungs­be­schaf­fung rein na­tio­nal ab­läuft, was zu „kost­spie­li­ger Dopp­lung mi­li­tä­ri­scher Ka­pa­zi­tä­ten“füh­re. Zur Be­schaf­fung neu­er Waf­fen­sys­te­me wür­den die EU-Län­der nach dem Kom­mis­si­ons­vor­schlag Ka­pi­tal für den Ver­tei­di­gungs­fonds be­reit­stel­len, der ge­ge­be­nen­falls auch Schuld­ver­schrei­bun­gen zur Fi­nan­zie­rung der Pro­jek­te aus­ge­ben könn­te. Die Kom­mis­si­on nennt fünf Mil­li­ar­den Eu­ro pro Jahr als Ziel. Dies wä­ren nur 2,5 Pro­zent al­ler Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben von rund 200 Mil­li­ar­den Eu­ro in der EU.

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