Wan­de­rung mit vie­len Fa­cet­ten

Von Schöll­bronn durchs Moo­salb­tal und auf „d’Pfad“bis nach Malsch

Pforzheimer Kurier - - WAS - WANN - WO / WETTER - Von un­se­rem Mit­ar­bei­ter Micha­el Er­le

Schöll­bronn. Die heu­ti­ge Wan­de­rung ist sehr ab­wechs­lungs­reich: Streu­obst­wie­sen, aus­sichts­rei­che Wald­saum­we­ge, das lieb­li­che Moo­salb­tal, ei­ni­ge Na­tur­schutz­ge­bie­te so­wie „d’Pfad“– ein al­ter, stei­ler Steig und die ehe­mals kür­zes­te Ver­bin­dung zwi­schen Völ­kers­bach und Malsch. Für ihn muss man ei­ne Por­ti­on Tritt­si­cher­heit mit­brin­gen, an­sons­ten be­wegt man sich meist auf be­que­men Wald- und Forst­we­gen. Für die Rück­fahrt bit­te be­den­ken, dass der Bus 104 sonn­tags nur al­le zwei St­un­den fährt; al­ter­na­tiv kann man et­wa 1,5 Ki­lo­me­ter wei­ter bis zum Bahn­hof Malsch lau­fen und mit der S-Bahn zu­rück­fah­ren.

Wir stei­gen bei der ers­ten Hal­te­stel­le in Schöll­bronn aus („Breu­er­stra­ße“), lau­fen auf der Stra­ße zu­rück bis zum Orts­ein­gang, bie­gen links in den Fuß­weg par­al­lel zur Schwes­ter Bap­tis­ta-Stra­ße und ge­hen im­mer ge­ra­de­aus am Orts­rand ent­lang, über Wie­sen und am Sport­platz vor­bei („Karl-Schöpf- Hüt­te 1,4 km“) zum Wald­rand. Nach fünf Mi­nu­ten se­hen wir links vom Weg ei­nen über 80 Jah­re al­ten Ge­denk­stein. Et­wa 300 Me­ter wei­ter kreuzt ein Fuß­weg un­se­ren Weg. Ihm fol­gen wir nach rechts (gel­be Rau­te), dann dem Weg­wei­ser nach ge­ra­de­aus zur Karl-Schöpf-Hüt­te.

Nach­dem wir den schö­nen Blick auf die Fried­hofs­ka­pel­le von Völ­kers­bach, den Do­bel und Mahl­berg ge­nos­sen ha­ben, wen­den wir uns nach links („Wei­mers­müh­le 2,2 km“) und fol­gen der gel­ben Rau­te ei­nen Hol­per­weg hin­ab zu ei­nem Sträß­chen. Wer im Rim­mels­ba­cher Hof ein­keh­ren möch­te, er­reicht ihn rech­ter Hand nach we­ni­gen Schrit­ten. An­sons­ten blei­ben wir ge­ra­de­aus und fol­gen dem Fuß­weg im­mer am Wald­rand ent­lang, bis wir auf ei­nen Schot­ter­weg tref­fen. Wir fol­gen der gel­ben Rau­te und wan­dern berg­ab an der Tann­brun­nen­hüt­te mit klei­nem Rast­platz vor­bei zur Stra­ße, die wir que­ren. Im­mer den Schil­dern „Wei­mers­müh­le“nach, ge­hen wir beim über­nächs­ten Weg­wei­ser links über das Brück­chen und gleich wie­der rechts, lau­fen auf brei­tem Weg berg­ab, blei­ben bei ei­ner Bank ge­ra­de­aus und kreu­zen we­nig spä­ter ei­ne Stra­ße.

Nach 100 Me­tern wäh­len wir den rech­ten Weg und wan­dern ober­halb der Wei­mers­müh­le vor­bei auf schö­nem Weg durch das Moo­salb­tal (Na­tur­schutz­ge­biet) berg­an bis zu ei­nem Park­platz am Wald­rand. Wer ge­nug hat, kann ge­ra­de­aus auf der Stra­ße in we­ni­gen Mi­nu­ten nach Völ­kers­bach lau­fen und mit dem Bus 101 nach Ett­lin­gen zu­rück­fah­ren. Wir ge­hen nach links am Park­platz ent­lang und bie­gen beim Weg­wei­ser nach rechts auf den Wald­rand­weg ab (gel­be Rau­te, „Malsch 6,5km“). Nun geht’s ein Weil­chen berg­auf, wir blei­ben im­mer auf dem Wald­rand­weg mit al­len Ecken und Kni­cken, um­run­den da­bei zur Hälf­te Völ­kers­bach, gön­nen uns zwi­schen­durch ei­nen Blick auf den schön ge­le­ge­nen Ort mit sei­nem mar­kan­ten Kirch­turm, hal­ten uns – wenn es ge­ra­de­aus nicht mehr wei­ter­geht – rechts und er­rei­chen bei ei­nem gro­ßen Weg­kreuz die Stra­ße (hier auch wie­der die gel­be Rau­te). Wir blei­ben noch 100 Me­ter auf dem Teer­weg ge­ra­de­aus, bie­gen dann recht­wink­lig links ab und lau­fen nun ge­ra­de­aus am Wald­rand ent­lang (et­was spä­ter Mar­kie­rung „13“), bis wir beim Na­tur­schutz­ge­biet Hei­den­feld auf ei­nen ge­schot­ter­ten Qu­er­weg tref­fen. Wir bie­gen rechts ab und wan­dern auf dem Schot­ter­weg ge­ra­de­aus, bis wir kurz vor der Stra­ße das Zei­chen blaue Rau­te se­hen. Ihm fol­gen wir nach rechts und bald wie­der links durch die Fel­der. Beim nächs­ten Weg­wei­ser kann man zum letz­ten Mal kür­zen und rechts nach Völ­kers­bach lau­fen.

Wer noch wei­ter will, folgt der blau­en Rau­te zur Stra­ße und ein paar Me­ter wei­ter zum nächs­ten Weg­wei­ser. Hier be­ginnt „d’Pfad“, der al­te Ver­bin­dungs­weg zwi­schen Völ­kers­bach und Malsch. Wir blei­ben ge­ra­de­aus („Malsch 3,5 km“), wan­dern zu­nächst auf brei­tem Weg, wäh­len bei der nächs­ten Kreu­zung den Wald­pfad ge­ra­de­aus, ge­hen beim nächs­ten Qu­er­weg 50 Me­ter nach rechts, dann scharf links (Ach­tung: leicht zu über­se­hen!) auf stei­ni­gem Pfad steil berg­ab, que­ren zwei Forst­we­ge, blei­ben bei der nächs­ten Kreu­zung bei ei­ner Bank ge­ra­de­aus und ge­lan­gen zum nächs­ten Weg­wei­ser, wo wir uns ent­schei­den müs­sen: Ha­ben wir Sulz­bach als Ziel aus­er­ko­ren, bie­gen wir scharf rechts auf den Saum­weg ab (blaue Rau­te, „Sulz­bach 3 km“) und le­sen im nächs­ten Ab­schnitt wei­ter. Ist Malsch das Ziel, blei­ben wir ge­ra­de­aus („Malsch 2 km“), fol­gen der gel­ben Rau­te hin­ab und lau­fen auf der Bronn­wie­sen­stra­ße, Amt­feld­stra­ße, Pes­ta­loz­zi­stra­ße und Kreuz­stra­ße zur Bus­hal­te­stel­le der Li­nie 104. Zum S-BahnHal­te­punkt ge­lan­gen wir rechts auf der Ad­ler­stra­ße und ge­ra­de­aus wei­ter auf der Sé­zan­ner Stra­ße.

Nun geht’s im­mer der blau­en Rau­te nach auf Forst­weg ge­ra­de­aus zu ei­nem Rast­platz beim Glas­bäch­le­brun­nen, dann schwach links („Sulz­bach 1,8 km“) zum Wald­rand mit schö­ner Aus­sicht auf Sulz­bach und die Rhein­ebe­ne und et­wa 100 Me­ter am Wald­rand zum nächs­ten Weg­wei­ser, wo wir links ab­bie­gen („Orts­mit­te 0,4 km“). Wir hal­ten im­mer ge­ra­de­aus und ge­lan­gen an der Kir­che vor­bei zur Bus­hal­te­stel­le Sulz­bach.

DURCH DAS LIEB­LI­CHE MOO­SALB­TAL führt un­ter an­de­rem die et­wa vier­stün­di­ge Wan­de­rung, die dar­über hin­aus vie­le schö­ne Aus­sichts­punk­te be­inhal­tet. Foto: Er­le

15 KI­LO­ME­TER ist die Tour nach Malsch oder Sulz­bach et­wa lang. Sie kann je­doch ab­ge­kürzt wer­den. In­fo-Grafik: Sch­laich

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