Freund: Uh­ren auf null

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

München (sid). Trotz sei­nes fu­rio­sen Sai­son-Auf­takts in Kuu­sa­mo ist für Ski­sprung-Welt­meis­ter Se­ve­rin Freund das „Heim­spiel“in Klingenthal am Wo­che­n­en­de kein Selbst­läu­fer. Der 28-Jäh­ri­ge aus Rast­büchl hat­te bei sei­nem Come­back in Finn­land mit Platz zwei und eins das Gel­be Tri­kot des Welt­cup-Spit­zen­rei­ters er­obert. „Der Er­folg von Kuu­sa­mo gibt zwar Selbst­ver­trau­en, aber da die bei­den Schan­zen­pro­fi­le höchst un­ter­schied­lich sind, sind die Uh­ren wie­der auf null ge­stellt“, sag­te Freund. Er füh­le sich vor den bei­den Sprin­gen am Sams­tag (Team) und Sonn­tag (Ein­zel) gut. Er sei mo­ti­viert, „wei­ter an mei­ner Form zu ar­bei­ten“.

Mit der Schan­ze in der Vogt­land Are­na ver­bin­det Freund al­ler­dings ge­misch­te Ge­füh­le: „In den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­te ich so­wohl sehr gu­te als auch we­ni­ger er­folg­rei­che Wett­kämp­fe be­strei­ten.“Bun­des­trai­ner Wer­ner Schus­ter geht da­ge­gen un­ein­ge­schränkt op­ti­mis­tisch in den nächs­ten Welt­cup, nicht nur we­gen der ge­lun­ge­nen Rück­kehr sei­nes Vor­sprin­gers. „Auch die An­schluss­plat­zie­run­gen im Team zei­gen ei­ne po­si­ti­ve Ten­denz. Als Mann­schaft wol­len wir uns in Klingenthal nun wei­ter nach vor­ne ent­wi­ckeln.“

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