Un­ter­stüt­zung im All­tag

Isprin­ger „Freun­des­kreis Asyl“stellt Ak­ti­vi­tä­ten vor

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Isprin­gen (ms). Gut be­sucht war die jüngs­te Sit­zung des Isprin­ger Ge­mein­de­rats mit den ak­ti­ven Da­men und Her­ren des „Freun­des­krei­ses Asyl“. Spre­che­rin In­grid Vogt in­for­mier­te das Gre­mi­um über die Ak­ti­vi­tä­ten. Dies sind um­fas­sen­de An­ge­bo­te, um den hier an­ge­kom­me­nen Asyl­be­wer­bern die not­wen­di­gen Hil­fen für die Ein­glie­de­rung in den All­tag zu ge­wäh­ren. Bei­spiels­wei­se sind das die Be­glei­tung bei Be­hör­den­gän­gen und Arzt­be­su­chen, Hil­fe für den Kin­der­gar­ten- oder Schul­be­such, die Ver­sor­gung mit Wä­sche, Klei­dung, Haus­rat und Mö­beln. Auch die Sprach­för­de­rung und die di­rek­te Hil­fe bei der Su­che nach ei­nem Aus­bil­dungs- oder Prak­ti­kan­ten­platz sind ein wich­ti­ger Punkt in der Ar­beit des Freun­des­krei­ses. Es wur­den auch Kla­gen laut über die Schwie­rig­kei­ten mit der Bü­ro­kra­tie, über den häu­fi­gen Per­so­nal­wech­sel in der Flücht­lings­be­treu­ung beim Land­rats­amt oder über die Un­ter­brin­gung ei­ner kin­der­rei­chen Fa­mi­lie in ei­ner klei­nen Woh­nung durch die Be­hör­de. In die­sem Zu­sam­men­hang wur­de die Isprin­ger Rat­haus­ver­wal­tung auf­ge­for­dert, sich beim Enz­kreis durch­zu­set­zen, dass not­wen­di­ge Maß­nah­men auf un­bü­ro­kra­ti­schem Weg durch­ge­setzt wer­den kön­nen. Sei­tens des Ar­beits­krei­ses und des Ge­mein­de­rats wur­de zu­dem ge­for­dert, ei­ni­ge ge­mein­de­ei­ge­ne Ge­bäu­de für die Flücht­lings­un­ter­brin­gung zu er­tüch­tig­ten. So muss­te der al­te Teil des Wohn­ge­bäu­des an der Er­sin­ger Stra­ße ge­räumt wer­den, weil sta­ti­sche Pro­ble­me im Raum ste­hen. Das Ge­bäu­de Nuss­baum­stra­ße 5 hat kei­ne Hei­zung. Durch die stren­gen bau- und en­er­gie­recht­li­chen Vor­schrif­ten war es nicht mög­lich, ei­ne Gas­hei­zung durch den Fach­mann des Ge­mein­de­bau­ho­fes ein­bau­en zu las­sen, sag­te Bau­amts­lei­ter Joa­chim Vogt. Al­le en­er­gie­re­le­van­ten Pro­ble­me müs­sen jetzt un­ter­sucht wer­den, um dann mit ei­nem Leis­tungs­ver­zeich­nis die not­wen­di­gen Ge­wer­ke aus­schrei­ben zu kön­nen. Das Ge­bäu­de Nuss­baum­stra­ße 1, für zwei grö­ße­re Fa­mi­li­en ge­dacht, steht der­zeit leer und ist für die An­schluss­un­ter­brin­gung von an­er­kann­ten Asyl­be­wer­bern ge­dacht. Der Freun­des­kreis Asyl for­der­te die Ver­an­stal­tung ei­nes „Fo­rums zur wei­te­ren In­te­gra­ti­on und ge­gen rechts“. Bür­ger­meis­ter Vol­ker Win­kel sprach von ei­ner „ein­drucks­vol­len Ar­beit“. Auch die Frak­tio­nen des Ge­mein­de­ra­tes dank­ten dem Freun­des­kreis für sei­ne wirk­sa­me Ar­beit zur In­te­gra­ti­on der Asyl­su­chen­den.

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