Xel­la geht an Lo­ne Star

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT - Von Erich Rei­mann und Dirk Neu­bau­er

Duis­burg/Malsch/Rhein­au. Der USFi­nanz­in­ves­tor Lo­ne Star über­nimmt den vor al­lem für die Po­ren­be­ton­stei­ne der Mar­ke Ytong be­kann­ten Duis­bur­ger Bau­stoff­her­stel­ler Xel­la. Der Ab­schluss der Trans­ak­ti­on wer­de im ers­ten Halb­jahr 2017 er­war­tet, teil­ten die bis­he­ri­gen Ei­gen­tü­mer, PAI Part­ners und Gold­man Sachs, mit. Zu den De­tails des Ge­schäfts, auch dem Ver­kaufs­preis, mach­ten die Un­ter­neh­men kei­ne An­ga­ben.

Xel­la ist nach ei­ge­nen An­ga­ben der welt­größ­te Her­stel­ler von Po­ren­be­ton, Kalk­sand­stein so­wie gips- und ze­ment­ge­bun­de­nen Fa­ser­plat­ten. An­säs­sig in Deutsch­land be­treibt das Un­ter­neh­men 96 Pro­duk­ti­ons­stät­ten in 20 Län­dern und be­schäf­tigt welt­weit über 5 900 Mit­ar­bei­ter. In der Re­gi­on pro­du­ziert Xel­la Po­ren­be­ton­stei­ne im frü­he­ren He­bel-Werk in Malsch so­wie in Rhein­auF­rei­stett mit zu­sam­men rund 80 Mit­ar­bei­tern. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te Xel­la ei­nen ge­plan­ten Bör­sen­gang an­ge­sichts der Schwan­kun­gen an der Bör­se ab­ge­sagt.

In Malsch wur­den be­reits vor Jah­ren al­le Vor­be­rei­tun­gen für ei­ne Wer­ker­wei­te­rung ge­trof­fen, um dort auch Kalk­sand­stei­ne der Xel­la-Mar­ke Sil­ka her­zu­stel­len. Ob die Zehn-Mil­lio­nen-Eu­roIn­ves­ti­ti­on un­ter dem neu­en Ei­gen­tü­mer frei­ge­ge­ben wird, konn­te ein Xel­laSpre­cher ges­tern auf BNN-An­fra­ge nicht sa­gen. „Der Ei­gen­tü­mer­wech­sel wur­de erst heu­te un­ter­zeich­net, so dass es noch zu früh ist, über zu­künf­ti­ge Pla­nun­gen zu spre­chen.“Der Kalk­sand­stein ist so et­was wie der ge­wich­ti­ge Bru­der des Po­ren­be­ton­steins. Mit ei­nem Werk in Malsch lie­ßen sich süd­deut­sche Bau­stel­len leich­ter mit Sil­ka-Kalk­sand­stei­nen be­lie­fern.

Al­lein in Malsch wer­den nach frü­he­ren Xel­la-An­ga­ben täg­lich so vie­le Po­ren­be­ton­stei­ne her­ge­stellt, dass sich da­mit et­wa zehn Ein­fa­mi­li­en­häu­ser bau­en lie­ßen.

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