Land­tag wählt Brink für Da­ten­schutz

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

Stutt­gart (dpa/lsw). Ste­fan Brink ist neu­er Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter in Ba­den-Würt­tem­berg. Er sei mit gro­ßer Mehr­heit ge­wählt wor­den, sag­te ein Land­tags­spre­cher in Stutt­gart. An der Ab­stim­mung nah­men 125 Ab­ge­ord­ne­te teil. 108 vo­tier­ten für ihn. Die Grü­nen hat­ten in der Lan­des­re­gie­rung für den Pos­ten das Vor­schlags­recht.

Der 49 Jah­re al­te Ju­rist Brink tritt die Nach­fol­ge von Jörg Kling­beil an, der be­reits in den Ru­he­stand ge­tre­ten ist. Er war bis­lang stell­ver­tre­ten­der Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter in Rhein­land- Pfalz und Mit­her­aus­ge­ber ei­nes Stan­dard­kom­men­tars zu die­sem The­ma. Die in Stutt­gart an­säs­si­ge Be­hör­de hat rund 40 Mit­ar­bei­ter. Sie kon­trol­liert die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten durch Be­hör­den und sons­ti­ge öf­fent­li­che Stel­len des Lan­des, der Ge­mein­den und Ge­mein­de­ver­bän­de so­wie durch nicht­öf­fent­li­che Stel­len. Der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te ist bei­spiels­wei­se gleich­falls für Un­ter­neh­men und Ver­ei­ne zu­stän­dig, die im Süd­wes­ten an­säs­sig sind. Der obers­te Da­ten­schüt­zer des Lan­des wird auf Vor­schlag der Lan­des­re­gie­rung vom Land­tag ge­wählt. Er ist bei der Wahr­neh­mung sei­ner Auf­ga­ben völ­lig un­ab­hän­gig und nur dem Ge­setz un­ter­wor­fen. Laut An­ga­ben auf der Home­page der Be­hör­de un­ter­liegt er da­her auch kei­ner Rechts- oder Fach­auf­sicht und un­ter­steht nur ei­ner ein­ge­schränk­ten Dienstaufsicht durch die Land­tags­prä­si­den­tin.

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