We­ni­ger Ver­mül­lung

Ci­ty-Strei­fe stellt Ge­mein­de­rat Jah­res­be­richt vor / Flücht­lin­ge sol­len stär­ker in Fe­ri­en­pro­gramm in­te­griert wer­den

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Kö­nigs­bach-St­ein. We­ni­ger Ver­mül­lung hat die Ci­ty-Strei­fe in Kö­nigs­bach-St­ein fest­ge­stellt. Ei­ne po­si­ti­ve Bi­lanz zo­gen auch die Or­ga­ni­sa­to­ren des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms. n Sei­te 25

Kö­nigs­bach-St­ein (ufa). Im Ver­gleich zu 2015 hat die Ge­mein­de „ei­nen Schritt nach vor­ne ge­macht.“Das war ei­ne der eher dürf­ti­gen Aus­künf­te, die Ramon Kur­bat­fin­ski vom F+G Si­cher­heits­dienst dem Ge­mein­de­rat in öf­fent­li­cher Sit­zung im St­ei­ner Rat­haus zu­kom­men ließ. Er ist in Kö­nigs­bach-St­ein mit der Ci­ty-Strei­fe un­ter­wegs und gab mit ei­ner klei­nen Prä­sen­ta­ti­on ei­nen Über­blick über die neur­al­gi­schen Stel­len wie Schul­hö­fe, Bolz­plät­ze und an­de­re Treff­punk­te, die von jun­gen Leu­ten zwi­schen 16 und 25 Jah­ren, über­wie­gend aus der Ge­mein­de, ge­nutzt wer­den. Es ha­be in die­sem Jahr durch die Ci­ty-Strei­fe mehr Per­so­nen­kon­tak­te ge­ge­ben, die Ver­mül­lung an den üb­li­chen Plät­zen sei zu­rück­ge­gan­gen und Van­da­lis­mus sei hier nicht so das The­ma.

Auf Nach­fra­ge aus dem Gre­mi­um ant­wor­te­te Kur­bat­fin­ski, dass es auch kei­ne Ju­gend­schutz­ver­stö­ße (Al­ko­hol und Dro­gen) ge­ge­ben ha­be. Hans­jörg Ho­we (SPD) sag­te: „Es freut mich, dass laut Ih­rer Aus­sa­ge Kö­nigs­bach-St­ein noch ein ge­mä­ßig­ter Ort ist. Das liegt wohl auch an un­se­ren Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men.“Bür­ger­meis­ter Hei­ko Gen­ther stimm­te zu: „Wir ha­ben ja auch mit der Schul­so­zi­al­ar­beit früh­zei­tig be­gon­nen.“ Dass die Fahr­zeu­ge in der Ge­mein­de un­ter­wegs sei­en, tra­ge si­cher­lich auch zur Ver­mei­dung von Van­da­lis­mus bei.

Aus­führ­li­cher war da­ge­gen der Be­richt von Rat­haus­mit­ar­bei­te­rin Ma­ren Mes­se­rer über Or­ga­ni­sa­ti­on, Durch­füh­rung und Ab­wick­lung des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms 2016. „Ein sehr at­trak­ti­ves und um­fang­rei­ches Pro­gramm“, be­stä­tig­te Genth­ner schon be­vor Mes­se­rer star­te­te. Sechs Wo­chen ha­be es ge­dau­ert, so Mes­se­rer, ei­ne da­von hat der CVJM St­ein kom­plett al­lein ge­stal­tet. Ins­ge­samt 101 Pro­gramm­punk­te wur­den von 45 Ver­an­stal­tern an­ge­bo­ten, be­tei­ligt ha­ben sich 166 Jun­gen und 161 Mäd­chen im Al­ter von fünf bis 14 Jah­ren.

Den größ­ten An­teil hat­ten die Neun­jäh­ri­gen, so Mes­se­rer. Die Teil­neh­mer­bei­trä­ge la­gen zwi­schen zwei und 15 Eu­ro, durch­schnitt­lich 4,80 Eu­ro. Es ha­be vie­le Geld- und Sach­spen­den ge­ge­ben und vie­le frei­wil­li­ge Hel­fer hät­ten sich ein­ge­bracht. Als Hö­he­punk­te nann­te Mes­se­rer un­ter an­de­rem die Er­öff­nungs­par­ty, den Be­such auf dem Bau­ern­hof, die Kar­tof­fel­ern­te und den Tag mit dem THW. Künf­tig wol­le man noch mehr Ak­ti­vi­tä­ten vor Ort an­bie­ten und auch die In­te­gra­ti­on von Flücht­lings­kin­dern ver­tie­fen.

Sie dank­te ih­ren Hel­fern, Mi­t­or­ga­ni­sa­to­ren, der Ge­mein­de und dem Ge­mein­de­rat, die das Pro­jekt er­mög­licht ha­ben. Der Schul­tes rich­te­te Dank an Ma­ren Mes­se­rer und auch an die vie­len Eh­ren­amt­li­chen und Spen­der.

ZU DEN HITS im dies­jäh­ri­gen Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm ge­hör­te auch die Kar­tof­fel­ern­te, die schon im Früh­jahr ei­gens von ei­nem Land­wirt vor­be­rei­tet wor­den war. Fo­to: Ar­chiv/ufa

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