Seit 25 Jah­ren im öf­fent­li­chen Di­enst

Land­rat Rö­ckin­ger gra­tu­liert Wurm­bergs Bür­ger­meis­ter Jörg-Micha­el Te­ply

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Wurm­berg/Enz­kreis (PK). Seit ei­nem Vier­tel­jahr­hun­dert ist Wurm­bergs Bür­ger­meis­ter Jörg-Micha­el Te­ply im öf­fent­li­chen Di­enst tä­tig. Zu die­sem Ju­bi­lä­um er­hielt er aus den Hän­den von Land­rat Karl Rö­ckin­ger die­ser Ta­ge ei­ne Dan­kur­kun­de. Der 1971 in Pforz­heim ge­bo­re­ne und in Wi­erns­heim auf­ge­wach­se­ne Te­ply meis­ter­te zu­erst sein Abitur, ab­sol­vier­te da­nach die Aus­bil­dung im ge­ho­be­nen nicht­tech­ni­schen Ver­wal­tungs­dienst und an­schlie­ßend sei­nen zehn­mo­na­ti­gen Grund­wehr­dienst.

Nach ers­ten be­ruf­li­chen Sta­tio­nen in den So­zi­al­ver­wal­tun­gen der Stadt Stutt­gart und des Be­zirks Schwa­ben in Augs­burg wur­de er im Jahr 2000 schließ­lich Haupt­amts­lei­ter der Ge­mein­de Wurm­berg. Es folg­te ein fast zwei­jäh­ri­ger „Zwi­schen­stopp“in Mühl­acker – er war dort ab Mit­te 2008 Lei­ter des Bür­ger- und Ord­nungs­am­tes –, be­vor der ver­hei­ra­te­te zwei­fa­che Fa­mi­li­en­va­ter schließ­lich An­fang 2010 bei ei­ner Wahl­be­tei­li­gung von 53 Pro­zent (Te­ply war der ein­zi­ge Kan­di­dat) mit knapp 98 Pro­zent der gül­ti­gen Stim­men zum Bür­ger­meis­ter von Wurm­berg ge­wählt wur­de. Te­ply, der mit sei­ner Fa­mi­lie seit 2012 in Wurm­berg wohnt, hat sich laut Rö­ckin­ger auf viel­fäl­ti­ge Wei­se da­für ein­ge­setzt, Wurm­berg „fit für die Zu­kunft“zu ma­chen. So wur­den un­ter sei­ner Re­gie die Wohn­bau­ge­bie­te „Lu­zer­ne-/Rö­mer­stra­ße“und „Bron­nen­feld“er­schlos­sen, die Wal­den­s­er­stra­ße aus­ge­baut, der Bau des neu­en Feu­er­wehr­hau­ses ab­ge­schlos­sen, zu­sam­men mit Wims­heim und Möns­heim der Zweck­ver­band „Bau­hof He­cken­gäu“ge­grün­det, im Kin­der­gar­ten und an der Grund­schu­le ei­ne Ganz­ta­ges­be­treu­ung ein­ge­führt so­wie ei­ne Kin­der­krip­pe ge­baut. Ak­tu­ell ste­hen die Er­wei­te­rung des Ge­wer­be­ge­biets „Dach­stein“, die Schaf­fung ei­ner be­treu­ten Se­nio­ren­wohn­an­la­ge so­wie die Ein­rich­tung ei­nes Nah­wär­me­net­zes rund ums Rat­haus auf der Agen­da.

„Bei al­lem, was Bür­ger­meis­ter Te­ply an­ge­sto­ßen hat, hat­te er er­freu­li­cher­wei­se im­mer auch die fi­nan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen im Blick“, sagt Rö­ckin­ger. So sor­ge zum Bei­spiel das Ge­wer­be­ge­biet „Dach­stein“für stei­gen­de Ge­wer­be­steu­er-Ein­nah­men, und nicht zu­letzt dank des Aus­baus der in­ter­kom­mu­na­len Zu­sam­men­ar­beit mit den Nach­bar­ge­mein­den plag­ten Wurm­berg heu­te kei­ne Geld­sor­gen.

Te­ply ist auch Mit­glied im Kreis­tag, seit ei­ni­gen Mo­na­ten Vor­sit­zen­der des Zweck­ver­bands „Breit­band­ver­sor­gung im Enz­kreis“und auch in an­de­ren Zweck­ver­bän­den ak­tiv.

EI­NE UR­KUN­DE über­gab Land­rat Karl Rö­ckin­ger (rechts) Jörg-Micha­el Te­ply. Der Wurm­ber­ger Bür­ger­meis­ter ist seit 25 Jah­ren im öf­fent­li­chen Di­enst tä­tig. Fo­to: PK

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