Zur Per­son

Pforzheimer Kurier - - ZEITGESCHEHEN -

Im ZDF ist Richard Da­vid Precht so­zu­sa­gen der Nach­fol­ger von Pe­ter Slo­ter­di­jk. Der Sen­der er­setz­te Slo­ter­di­jks phi­lo­so­phi­sches Quar­tett mit der Sen­dung „Precht“. Gut zu spre­chen sind die bei­den Phi­lo­so­phen nicht auf­ein­an­der. Precht warf Sol­ter­di­jk in der Flücht­lings­de­bat­te vor, er ver­wen­de Na­zi-Jar­gon. Slo­ter­di­jk, ehe­ma­li­ger Rek­tor der Karls­ru­her Hoch­schu­le für Gestal­tung, wie­der­um nann­te Precht ei­nen „klei­nen Kläf­fer“.

Precht ist Ho­no­rar­pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Lü­ne­burg, er hält Vor­trä­ge und ver­öf­fent­licht Bü­cher. Sein neu­es­tes Werk heißt „Tie­re den­ken. Vom Recht der Tie­re und den Gren­zen des Men­schen“. Precht wuchs mit fünf Ge­schwis­tern auf, da­von zwei viet­na­me­si­sche Ad­op­tiv­kin­der, die sei­ne El­tern aus Pro­test ge­gen den Viet­nam­krieg auf­ge­nom­men hat­ten.

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