Ralf Bau­er als Mer­lin

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

In der neu­en Show der kel­ti­schen Rock­oper Ex­ca­li­bur um den Zau­be­rer Mer­lin, Kö­nig Ar­tus, die Ritter der Ta­fel­run­de und das na­mens­ge­ben­de Schwert aus der Fe­der von Alan Simon schlüpft Ralf Bau­er (Fo­to: dpa) in die Rol­le des Mer­lin. Der ge­bür­ti­ge Karls­ru­her, der in Gag­ge­nau-Frei­ols­heim auf­wuchs, springt für sei­nen er­krank­ten Kol­le­gen Micha­el Mendl ein. Bei der Show ste­hen auch John Kel­ly von der Kel­ly Fa­mi­ly und Mag­gie Reil­ly von der Mi­ke Old­field Band so­wie Mar­tin Bar­re von Je­thro Tull mit auf der Büh­ne (4. De­zem­ber, Frei­burg; 8. De­zem­ber, Stutt­gart, In­ter­net: www.ex­ca­li­bur-live.de). kam

Die gro­ße Fra­ge des Le­bens „Wo kommt der Ba­de­ner, wo der Schwa­be her?“be­ant­wor­tet der Schrift­stel­ler Jörg Kräu­ter aus Bühl in sei­nem skur­ri­len neu­en Buch „Psy­choBa­disch – Mit dem Kö­nig von Ba­den durchs Jahr“(Sil­ber­burg-Ver­lag, 160 Sei­ten, 14,90 Eu­ro). „Schwa­be und Ba­de­ner ha­be a ganz un­ter­schied­li­che Her­kunft“, stellt der Ko­mi­ker fest. Der ers­te Schwa­be, den man auf der Alb aus­ge­gra­ben ha­be, sei ei­ne ver­stei­ner­te Schne­cke ge­we­sen. „Nach­her hat sich rausg’stellt“, schreibt Kräu­ter wei­ter, „des Ver­här­te­te, des Ver­schlos­se­ne, des Ver­stei­ner­te, des isch ge­blie­be“. An­ders sei es bei den Ba­de­nern ge­we­sen: „Die ers­te Ba­de­ner hin­ge­gen wa­re Am­phi­bie, die aus em Bag­ger­see an Land ge­kro­che sind. Da­her auch der Na­me Ba­den“, wit­zelt Kräu­ter. Mit hu­mor­vol­len Dia­lo­gen, Glos­sen und Ge­schich­ten er­forscht er die See­len sei­ner Un­ter­ta­nen. epd

Für die welt­weit ers­te um­fas­sen­de Aus­stel­lung über den schwä­bi­schen Hol­ly­wood-Er­fin­der und Grün­der der Uni­ver­sal Stu­di­os, Carl Laemm­le, ist ein über 85 Jah­re al­ter Os­car aus Los An­ge­les in Stutt­gart ge­bracht wor­den. Ei­ne Ku­rie­rin brach­te die samt Mar­mor­so­ckel et­wa 30 Zen­ti­me­ter gro­ße und ver­gol­de­te Sta­tue zum Haus der Ge­schich­te, wie Ku­ra­tor Rai­ner Schimpf be­rich­te­te. An­läss­lich des 150. Ge­burts­tags von Laemm­le zeigt das Haus der Ge­schich­te vom 9. De­zem­ber an die Aus­stel­lung „Ein jü­di­scher Schwa­be er­fin­det Hol­ly­wood“. Der Os­car stammt aus dem Ar­chiv der „Aca­de­my of Mo­ti­on Pic­tu­re Arts and Sci­en­ces“. Er ging im No­vem­ber 1930 an den Re­gis­seur Le­wis Mi­les­to­ne für den An­ti­kriegs­film „Im Wes­ten nichts Neu­es“. Carl Laemm­le aus Laupheim pro­du­zier­te Film­klas­si­ker wie „Dra­cu­la“oder „Die Mu­mie“. rob

Sie plau­dert ger­ne und sie läs­tert ger­ne. Mit Frau Wä­ber (Fo­to: See­ger) hat der Co­me­di­an und „Schwarz­wald­bot­schaf­ter“Han­sy Vogt vor fast zwei Jahr­zehn­ten ei­ne Kult­fi­gur ge­schaf­fen. Jetzt hat der En­ter­tai­ner, Mo­de­ra­tor und Sän­ger der Band „Feld­ber­ger“„Frau Wä­bers Lieb­lings­wit­ze“(Sil­ber­burg-Ver­lag, 96 Sei­ten, 9,90 Eu­ro) zwi­schen zwei Buch­de­ckel ge­presst. Da bleibt beim Le­sen na­tür­lich kein Au­ge tro­cken. Und La­chen soll ja auch die bes­te Me­di­zin sein. Bei­spiel ge­fäl­lig? Was macht ein Schwa­be mit ei­ner Ker­ze vor dem Spie­gel? Er fei­ert den zwei­ten Ad­vent. Dass die Schwa­ben auch Hu­mor ha­ben, be­weist üb­ri­gens der schwä­bi­sche Hu­mo­rist Win­fried Wa­gner mit dem Buch „Die 30x30 bes­ten schwä­bi­schen Wit­ze“(Sil­ber­burg-Ver­lag, 224 Sei­ten, 9 Eu­ro). kam

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