Film­preis für Chris Kraus

Pforzheimer Kurier - - KULTUR -

Der Tra­gi­ko­mö­die „Die Blu­men von ges­tern“ist ges­tern zum Ab­schluss der 22. Film­schau der Ba­den-Würt­tem­ber­gi­sche Film­preis in der Ka­te­go­rie Spiel­film zu­ge­spro­chen wor­den. Re­gis­seur Chris Kraus sei mit der Ko­mö­die über die Au­f­ar­bei­tung und Er­for­schung des Ho­lo­caust „ein Ba­lan­ce­akt auf ei­nem Seil ge­lun­gen, auf das sich nur we­ni­ge ge­wagt hät­ten“, heißt es in der Be­grün­dung der Ju­ry. Der Preis ist mit 2 000 Eu­ro do­tiert. Der Film mit den Schau­spie­lern Lars Ei­din­ger, Adè­le Ha­en­el, Jan Jo­sef Lie­fers und Han­nah Herz­sprung wur­de zu Tei­len in Stutt­gart ge­dreht, von der MFG Film­för­de­rung Ba­den-Würt­tem­berg un­ter­stützt und kommt im Ja­nu­ar in die Ki­nos.

Ins­ge­samt wur­den 29 Film­prei­se ver­ge­ben. Tim Ell­rich, ein Re­gie­stu­dent an der Film­aka­de­mie Ba­den– Würt­tem­berg, er­hielt für „Die Ba­de­wan­ne“den mit 2 000 Eu­ro do­tier­ten Kurz­film­preis. Als Bes­ter Do­ku­men­tar­film wur­de „Va­len­ti­na“von Ma­xi­mi­li­an Feld­mann aus­ge­zeich­net. Auch er hat die Film­aka­de­mie ab­sol­viert. Au­tor Fe­lix Hu­by, Er­fin­der von 33 „Tat­ort“–Kri­mis, wur­de mit dem dies­jäh­ri­gen Ba­den-Würt­tem­ber­gi­schen Eh­ren­film­preis ge­wür­digt. dpa

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