Le­wan­dow­ski mag Mainz

To­re beim FSV sind Ge­wohn­heit / Be­reit für At­lé­ti­co

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Mainz/Mün­chen (sid). Ir­gend­et­was „im Schat­ten des Doms“scheint Ro­bert Le­wan­dow­ski be­son­ders gut zu ge­fal­len. Am Frei­tag­abend er­ziel­te der Stür­mer von Re­kord­meis­ter Bay­ern Mün­chen in sei­nem vier­ten Gast­spiel in Fol­ge beim FSV Mainz 05 zwei To­re – ei­ne sol­che Se­rie ge­lang bis­lang noch kei­nem an­de­ren Bun­des­li­ga­spie­ler.

Die Kar­ne­vals­hoch­burg am Rhein ist für den pol­ni­schen Na­tio­nal­spie­ler im­mer ei­ne Rei­se wert. „Ich freue mich sehr dar­über“, sag­te Le­wan­dow­ski zu sei­nem Re­kord beim 3:1 (2:1) in Rhein­hes­sen. Zwar auch über den 1:1-Aus­gleich (8.), vor al­lem aber über das Frei­stoß­tor in der Nach­spiel­zeit (90.+1). Das ha­be er in letzter Zeit oft im Trai­ning ge­macht und „drauf ge­war­tet, es end­lich auch im Spiel ma­chen zu kön­nen“, sag­te er.

Zu­vor war der „Mainz-Schreck“am 26. Sep­tem­ber 2015 (3:0) so­wie noch im Tri­kot von Bo­rus­sia Dort­mund am 30. No­vem­ber 2013 (3:1) und 24. No­vem­ber 2012 (2:1) dop­pelt er­folg­reich. Des­halb wa­ren die Gast­ge­ber ei­gent­lich ge­warnt. „Das ist bei ihm ja kei­ne Aus­nah­me, wir wer­den ver­su­chen, das zu ver­tei­di­gen“, hat­te FSV-Trai­ner Mar­tin Schmidt vor der Par­tie ge­warnt.

Le­wan­dow­ski ist mit den Bay­ern am mor­gi­gen Di­ens­tag (20.45 Uhr) schon wie­der ge­fragt. Geg­ner in der Cham­pi­ons Le­ague ist dann At­lé­ti­co Ma­drid. Trai­ner Carlos An­ce­lot­ti kann da­bei per­so­nell fast aus dem Vol­len schöp­fen. Der zu­letzt an­ge­schla­ge­ne Xa­bi Alon­so kehr­te ges­tern eben­so ins Trai­ning zu­rück wie der er­krank­te Hol­ger Bad­stu­ber. Wäh­rend Ver­tei­di­ger Bad­stu­ber wie­der mit dem Team üb­te, ab­sol­vier­te Mit­tel­feld­mann Alon­so ei­ne in­di­vi­du­el­le Ein­heit auf dem Ra­sen. So feh­len nur noch die ver­letz­ten Kings­ley Co­man und Ju­li­an Gre­en.

Der­weil hat Bay­ern-Prä­si­dent Uli Ho­en­eß er­neut be­tont, dass der der­zeit va­kan­te Pos­ten des Sport­di­rek­tors bis Som­mer be­setzt wer­den wird. Es sei­en sich „al­le Be­tei­lig­ten ei­nig“, dass der neue Ma­na­ger, „der si­cher­lich bis da­hin kom­men wird“, ge­mein­sam mit dem Vor­stand ein Kon­zept für das neue Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum der Bay­ern ent­wi­ckeln müs­se, sag­te Ho­en­eß.

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