Und dann kam Ra­mos

Ka­pi­tän ret­tet im Cla­si­co Re­als be­ein­dru­cken­de Se­rie

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Ma­drid (sid). Auch beim Ka­bi­nenSel­fie blieb Cris­tia­no Ro­nal­do aus­nahms­wei­se im Hin­ter­grund, die Sie­ger­faust zeig­te nach dem 265. Cla­si­co da­für der Mann für die ganz wich­ti­gen To­re. „Es geht im­mer bis zum Schluss­pfiff!“, schrieb Ka­pi­tän Ser­gio Ra­mos un­ter das Twit­ter­fo­to.

Mit sei­nem Tref­fer in der 90. Mi­nu­te ret­te­te der 30-Jäh­ri­ge Re­al Ma­drid zwar „nur“ein 1:1 (0:0) beim FC Bar­ce­lo­na – aber es fühl­te sich an wie ein Sieg. „Die sechs Punk­te Vor­sprung zei­gen, dass wir seit dem Sai­son­start vie­les rich­tig ge­macht ha­ben“, sag­te Ra­mos, der mit den Kö­nig­li­chen auch nach dem weg­wei­sen­den 14. Li­ga­spiel un­ge­schla­gen an der Ta­bel­len­spit­ze thront: „Es ist noch ein lan­ger Weg und ich den­ke, dass Bar­ça und die an­de­ren Teams es uns schwer ma­chen wer­den.“Ei­nen gro­ßen und den viel­leicht schwie­rigs­ten Schritt Rich­tung 33. Meis­ter­schaft tat Re­al mit ei­nem eher un­auf­fäl­li­gen Ro­nal­do und oh­ne den ver­letz­ten To­ni Kroos je­den­falls im Camp Nou. Weil Ra­mos die Bar­çaFüh­rung von Lu­is Sua­rez (53.) aus­glich und Ma­drid da­mit seit 33 Pflicht­spie­len un­be­siegt ist. „Es ist die DNA von Re­al, im­mer bis zum En­de zu kämp­fen und zu hof­fen“, sag­te Ra­mos. Sein Trai­ner Zi­né­di­ne Zi­da­ne lob­te dann auch „Herz und Moral der Mann­schaft.“Ge­fal­len ha­ben dürf­te ihm hin­ge­gen nicht, dass Da­ni Car­va­jal nach dem Aus­gleich wü­ten­den Bar­çaFans den Mit­tel­fin­ger zeig­te.

Rund ei­ne hal­be Mil­li­ar­de Men­schen welt­weit sah bes­se­re Gast­ge­ber. Aber die Stars Lio­nel Mes­si und Ney­mar ver­ga­ben teil­wei­se bes­te Chan­cen, Ra­mos be­straf­te das mit ei­nem wuch­ti­gen Kopf­ball.

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