Will­kom­men in der „Enz Zo­ne“

Räu­me für die of­fe­ne Ju­gend­ar­beit in der Boh­nen­ber­ger Stra­ße in Nie­fern er­öff­net

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Clau­dia Kel­ler

Nie­fern-Öschel­bronn. In Nie­fernÖ­schel­bronn hat die Ju­gend ei­nen neu­en An­lauf­punkt. Am Frei­tag­abend wur­den die neu­en Räum­lich­kei­ten für die of­fe­ne Ju­gend­ar­beit ein­ge­weiht. Die neu­en Ju­gend­räu­me der Ge­mein­de, die jetzt „Enz Zo­ne“hei­ßen, sind in der Boh­nen­ber­ger Stra­ße 1/1 in Nie­fern, in den ehe­ma­li­gen Räu­men des Fuß­ball­ver­eins zu fin­den.

„Schön, dass das Haus gleich von An­fang an so voll ist“, freu­te sich Bir­git Förs­ter, Bür­ger­meis­te­rin von Nie­fernÖ­schel­bronn. „Die Zeit im Klein­tier­züch­ter­schup­pen ist vor­bei“, spiel­te sie auf die frü­he­re Un­ter­kunft, das so­ge­nann­te „Chill Hou­se“an.

Nach­dem die Ju­gend­ar­beit nach meh­re­ren Jah­ren im ehe­ma­li­gen Klein­tier­züchter­heim wei­chen muss­te und der Fuß­ball­ver­ein in sein neu­es Do­mi­zil am neu­en Sport­platz um­ge­zo­gen ist, lag es na­he, die al­ten Räu­me der Fuß­bal­ler für die Ju­gend zu nut­zen. Auch die La­ge mit Schu­le, Frei­bad, Hal­len­bad und Sport­flä­chen in un­mit­tel­ba­rer Nä­he bot sich an.

Die Ge­mein­de führt die Räu­me jetzt gleich mehr­fach der Ju­gend zu. Zu­min­dest bis der Er­wei­te­rungs­bau der Schu­le fer­tig ist, fin­det ne­ben der of­fe­nen Ju­gend­ar­beit hier auch die Mit­tags­be­treu­ung der Kirn­bach Werk­re­al­schu­le statt. Das passt gut, da die „Enz Zo­ne“am Mon­tag und Mitt­woch erst von 16 bis 19 Uhr und je­den zwei­ten Frei­tag von 17 bis 23 Uhr ge­öff­net hat. An­ge­strebt wird ei­ne Öff­nung von Mon­tag bis Frei­tag.

Bür­ger­meis­te­rin Förs­ter sieht die Ju­gend­ar­beit als Teil des Pro­jekts der Lan­des­in­itia­ti­ve „Ge­sund auf­wach­sen und le­ben in Ba­den-Würt­tem­berg“, an der sich die Ge­mein­de be­tei­li­gen möch­te. An­läss­lich der Ein­wei­hung am Frei­tag sind des­halb al­le Ju­gend­li­che der Ge­mein­de im Al­ter von 13 bis 16 Jah­ren per­sön­lich ein­ge­la­den wor­den. „Wir ha­ben in den letz­ten Wo­chen echt was Coo­les auf die Bei­ne ge­stellt“, mach­te Ge­mein­de­ju­gend­pfle­ger Ben­ja­min Denk auf­merk­sam, der die Räum­lich­kei­ten zu­sam­men mit ei­ni­gen flei­ßi­gen Ju­gend­li­chen her­ge­rich­tet hat.

Ne­ben Tisch­ki­cker und Bil­lard, ste­hen im schö­nen, hel­len Am­bi­en­te ge­müt­li­che Sitz­ecken, ei­ne The­ke und au­ßer­dem ei­ne Ter­ras­se als Frei­luft­lounge zur Ver­fü­gung. Denk mach­te dar­auf auf­merk­sam, dass wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten der Ju­gend­räu­me auch Bäl­le für die di­rekt be­nach­bar­te Sport­flä­che, die we­gen sei­ner Ball­fang­git­ter von den Ju­gend­li­chen ger­ne „Kä­fig“ge­nannt wird, aus­ge­lie­hen wer­den kön­nen.

Mit­tags­be­treu­ung der Schu­le fin­det hier statt

DIE NEU­EN JU­GEND­RÄU­ME „Enz Zo­ne“wur­den mit Bür­ger­meis­te­rin Bir­git Förs­ter (Mit­te) und Ge­mein­de­ju­gend­pfle­ger Ben­ja­min Denk (Drit­ter von links) in den ehe­ma­li­gen Räu­men des Fuß­ball­ver­eins of­fi­zi­ell er­öff­net. Fo­to: Ti­lo Kel­ler

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