Vol­ker Beck

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Wenn es um Bür­ger­rech­te geht oder um Rechts­po­pu­lis­mus, um Re­li­gi­ons­frei­heit und die Gleich­stel­lung von Ho­mo­se­xu­el­len, dann mel­det sich Vol­ker Beck (Fo­to: dpa) ga­ran­tiert zu Wort. Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te ge­hört zu den be­kann­tes­ten Po­li­ti­kern der Grü­nen. Seit 1985 ist er bei der Par­tei und zählt da­mit zu ih­ren Ur­ge­stei­nen. Im Bun­des­tag sitzt Beck seit 1994. Er ist Mit­glied im In­nen­aus­schuss so­wie re­li­gi­ons- und mi­gra­ti­ons­po­li­ti­scher Spre­cher sei­ner Frak­ti­on. Nach­dem er in sei­nem Lan­des­ver­band Nord­rhein-West­fa­len nun kei­nen si­che­ren Lis­ten­platz er­run­gen hat, sind sei­ne Chan­cen auf ei­nen Ver­bleib im Par­la­ment 2017 ge­ring. Als Spre­cher des Les­ben­und Schwu­len­ver­ban­des war er bis 2004 das Ge­sicht der deut­schen ho­mo­se­xu­el­len Bür­ger­rechts­be­we­gung. In die Kri­tik ge­riet er 2013, als Pä­do­phi­lie-De­bat­ten aus den Grün­dungs­jah­ren der Grü­nen dis­ku­tiert wur­den. Schlag­zei­len mach­te Vol­ker Beck auch, als die Ber­li­ner Po­li­zei im ver­gan­ge­nen Früh­jahr Dro­gen bei ihm fand. Das Ver­fah­ren wur­de we­gen ge­rin­ger Schuld ge­gen ei­ne Zah­lung von 7 000 Eu­ro be­en­det. dpa

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