Ex­ter­ne Lö­sung

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Oli­ver Kreu­zer

Karls­ru­he (gw). Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag erst trat Oli­ver Kreu­zer of­fi­zi­ell sein Amt als Sport­di­rek­tor beim Karls­ru­her SC an. Dass er nur drei Ta­ge spä­ter Chef­trai­ner To­mas Oral des­sen Be­ur­lau­bung über­mit­teln muss­te, sei schon „spe­zi­ell“ge­we­sen. Er­geb­nis der in­ter­nen Ana­ly­se aber sei eben ge­we­sen, „dass es für den Club das bes­te ist, ei­nen neu­en Im­puls zu set­zen“, er­läu­ter­te der Ex-Pro­fi am Tag nach dem En­de der auf drei Jah­re an­ge­leg­ten Zu­sam­men­ar­beit mit Oral, die sich schon nach rund fünf Mo­na­ten als gro­ßes Miss­ver­ständ­nis ent­puppt hat­te. Wer nach In­te­rims­lö­sung Lu­kas Kwas­ni­ok da­für sor­gen soll, den Fuß- ball-Zweit­li­gist mit Be­ginn des kom­men­den Jah­res von den Ab­stiegs­sor­gen zu be­frei­en – das muss Kreu­zer nun in den nächs­ten zwei, drei Wo­chen klä­ren.

Am 2. oder 3. Ja­nu­ar star­tet der KSC in die Vor­be­rei­tung auf die Rück­run­de – dann muss der neue Mann da sein. Und die­ser wird nicht aus dem Wild­park stam­men. Es wer­de ei­ne ex­ter­ne Lö­sung ge­ben, „de­fi­ni­tiv“, be­ton­te Kreu­zer (Fo­to: GES) ges­tern auf Nach­fra­ge. Marc-Patrick Meis­ter, der mit dem Fuß­ball­leh­rer­schein aus­ge­stat­te­te B-Ju­nio­ren-Trai­ner des Clubs, schei­det da­mit aus. Das An­for­de­rungs­pro­fil für den Oral-Nach­fol­ger um­riss Kreu­zer wie folgt: „Er muss der Mann­schaft ei­ne ge­wis­se Hand­schrift und ein Kon­zept ver­mit­teln kön­nen.“Zu­dem brau­che der künf­ti­ge Chef­coach ei­nen „Schuss Er­fah­rung“, mein­te der Sport­chef: „Man kann nicht ir­gend­wo ei­nen U-17-Trai­ner aus­gra­ben in der Hoff­nung, er kann die Si­tua­ti­on meis­tern.“Mit Blick auf den er­folg­rei­chen Em­por­kömm­ling Ju­li­an Na­gels­mann in Hof­fen­heim füg­te Kreu­zer be­dau­ernd an: „Na­gels­män­ner wach­sen nicht auf den Bäu­men.“

Fal­ko Götz, der beim 1:2 ge­gen Fürth im Wild­park­sta­di­on war, Fran­co Fo­da, Jo­sef Zinn­bau­er oder Kos­ta Run­jaic – all das sind Na­men, die nun ge­han­delt wer­den. Kreu­zer äu­ßer­te sich nicht zu den Spe­ku­la­tio­nen.

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