Kei­ne Stra­fe für Wer­ner

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Frank­furt/Main (sid). Stür­mer Ti­mo Wer­ner vom Bun­des­li­ga-Ta­bel­len­füh­rer RB Leip­zig muss nach sei­ner Schwal­be im Heim­spiel ge­gen Schal­ke 04 (2:1) von­sei­ten des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB) kei­ne Sank­tio­nen fürch­ten. „Wir ha­ben die An­ge­le­gen­heit ein­ge­hend ge­prüft. Im End­ef­fekt hat der Schieds­rich­ter ei­ne Tat­sa­chen­ent­schei­dung ge­trof­fen“, sag­te An­ton Nach­rei­ner, der Vor­sit­zen­de des DFB-Kon­trol­aus­schus­ses. Ei­ne nach­träg­li­che Be­stra­fung des Spie­lers wä­re dem­nach nur dann mög­lich ge­we­sen, „wenn Herr Wer­ner auf ei­ne Be­fra­gung durch den Schieds­rich­ter wahr­heits­wid­rig ge­ant­wor­tet hät­te. Dies war hier nicht der Fall“, er­klär­te Nach­rei­ner wei­ter. Am Sams­tag­abend hat­te Schieds­rich­ter Bas­ti­an Dankert (Ros­tock) nach ei­ner Schwal­be von Wer­ner auf Elf­me­ter für Leip­zig und Gel­be Kar­te für Schal­kes Tor­wart Ralf Fähr­mann ent­schie­den.

Im April die­ses Jah­res hat­te es im DFB-Po­kal ei­nen ähn­li­chen Vor­fall ge­ge­ben, auch nach der Schwal­be des Chi­le­nen Ar­turo Vi­dal im Spiel zwi­schen Bay­ern Mün­chen und Wer­der Bre­men wa­ren dem DFB nach ei­ner „nicht an­greif­ba­ren Tat­sa­chen­ent­schei­dung“die Hän­de ge­bun­den. Da­mals wies der DFB auf den Un­ter­schied zur „Mut­ter al­ler Schwal­ben“von Andre­as Möl­ler vor 21 Jah­ren hin, als sich kein Ge­gen­spie­ler in un­mit­tel­ba­rer Nä­he be­fun­den ha­be. Der Ex-Na­tio­nal­spie­ler von Bo­rus­sia Dort­mund war im Spiel ge­gen den Karls­ru­her SC im April 1995 im Straf­raum wie vom Ham­mer ge­trof­fen ge­fal­len – oh­ne dass Ge­gen­spie­ler Dirk Schus­ter auch nur die Chan­ce hat­te, ihn be­rüh­ren zu kön­nen. Der DFB sperr­te Möl­ler.

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