Als Ni­ko­laus in der Ki­ta

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Das war mein schöns­tes Weih­nachts­fest ...

Ein­mal im Jahr geht Reiner Roth ger­ne ganz in Rot. Näm­lich im ro­ten Man­tel des hei­li­gen Ni­ko­laus und ei­ner Mi­tra. Am 6. De­zem­ber, dem Ni­ko­laus­tag, er­scheint er seit 40 Jah­ren zur Freu­de der Kin­der mit sei­nem Ge­schen­kruck­sack in der Kin­der­ta­ges­stät­te „Son­nen­blu­me“im Orts­teil Nuß­baum. Mit Ehe­frau Sil­via be­sucht der 62 Jah­re al­te, selbst­stän­di­ge Werk­zeug­kon­struk­teur ger­ne die Weih­nachts­märk­te in der Re­gi­on. Hier fin­den sie manch in­di­vi­du­ell ge­fer­tig­tes Klein­kunst­werk, das sei­nen Platz zu Hau­se fin­det, wo in der dunk­le­ren Jah­res­zeit auch vie­le Ker­zen ihr Licht und ih­re Wär­me aus­strah­len. Seit sei­ner Kind­heit ist der Hei­lig­abend, der in der Fa­mi­lie ge­fei­ert wird, für den gläu­bi­gen Men­schen Reiner Roth et­was Be­son­de­res. Als Bub hät­te er fast ei­ne Ent­täu­schung er­lebt. Der Pa­te­n­on­kel ver­sprach ein „gro­ßes Ge­schenk“. Doch un­term Christ­baum la­gen nur klei­ne Päck­chen. „Mach doch mal auf“, sag­te der On­kel. Dann gab es strah­len­de Au­gen und gro­ße Freu­de: Im klei­nen Päck­chen war die ers­te Arm­band­uhr für Reiner ver­steckt.

Mit Reiner Roth, zwei­ter stell­ver­tre­ten­der Bür­ger­meis­ter, Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on und seit 1984 im Ge­mein­de­rat, sprach Man­fred Schott.

KUNST­WER­KE fin­det Reiner Roth auf Ad­vents­märk­ten der Re­gi­on. Fo­to: ms

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.