„Kein Kon­zept“

Pforzheimer Kurier - - KARLSRUHE -

Nach nicht ein­mal ei­ner hal­ben Sai­son ist Trai­ner To­mas Oral Ge­schich­te beim KSC. „Was sa­gen Sie da­zu?“, frag­te BNN-Mit­ar­bei­ter Klaus Mül­ler Pas­san­ten in der In­nen­stadt nach.

„Es konn­te gar nichts Bes­se­res pas­sie­ren. Der Trai­ner hat kein Kon­zept ge­habt. Das war ein Trau­er­spiel. Jetzt soll­te der KSC ver­su­chen, ei­nen jun­gen, hung­ri­gen Trai­ner zu ver­pflich­ten. Au­ßer­dem muss der Ver­ein mehr in ei­ne gu­te Mann­schaft in­ves­tie­ren.“

Horst Ra­stät­ter

„Das ist gut, dass Oral ge­kün­digt wur­de. Dem KSC hat es an Biss und an Ehr­geiz ge­fehlt. Und das hat auch was mit dem Trai­ner zu tun. Der kam ja von An­fang an nicht wirk­lich gut an. Au­ßer­dem hät­te man ihm viel frü­her kün­di­gen sol­len. Nein, ich glau­be nicht, dass der KSC ab­steigt.“

Mar­vin Heinze

„Das mit der Kün­di­gung geht in Ord­nung. Aber die Mi­se­re beim KSC liegt nicht nur am Trai­ner. Da soll­te sich auch mal der Vor­stand Ge­dan­ken über sei­ne Ar­beit ma­chen. Ein jun­ger Trai­ner wür­de dem Team gut­tun. Was der KSC noch braucht, ist ei­ne Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur.“

Micha­el Kraus

„Der Raus­wurf ist gut. Die Leis­tung hat nicht ge­stimmt. Es war falsch, ei­nen Ab­stiegs­trai­ner zu ho­len. Aber es liegt nicht nur am Trai­ner, son­dern auch an der Ein- und Ver­kaufs­po­li­tik vom KSC. Der Ver­ein muss wie­der viel mehr auf Ta­len­te aus den ei­ge­nen Rei­hen set­zen.“

Jür­gen Hö­nisch

„Oral hat nicht viel für die Mann­schaft ge­tan. Aber al­les jetzt auf ihn zu schie­ben, wä­re falsch. Er hat nur ei­nen Teil der Schuld. Da muss sich die KSC-Füh­rung auch mal an die ei­ge­ne Na­se fas­sen. Von nix kommt nix – ich be­zie­he das auf die Ein­käu­fe und Ver­käu­fe von Spie­lern.“

Chris­ti­na Mu­scha­lik

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