Gauck wirbt für freie Jus­tiz

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Karls­ru­he (tob/dpa). Bei sei­nem Be­such in Karls­ru­he hat Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gauck ges­tern den Wert ei­ner frei­en Jus­tiz be­tont. De­mo­kra­tie und Rechts­staat­lich­keit sei­en oh­ne die­se Un­ab­hän­gig­keit nicht vor­stell­bar. Gauck zeig­te sich zu­dem be­sorgt über

Bun­des­prä­si­dent be­such­te den Bun­des­ge­richts­hof

die Ent­wick­lun­gen in der Tür­kei, wo zahl­rei­che Rich­ter und Staats­an­wäl­te nach dem ge­schei­ter­ten Putsch­ver­such ver­haf­tet wur­den.

Ten­den­zen zur Ein­schrän­kung der Rechts­staat­lich­keit ge­be es aber auch in der Eu­ro­päi­schen Uni­on, warn­te Gauck, der den Bun­des­ge­richts­hof (BGH) und die Bun­des­an­walt­schaft be­such­te. Mit sei­ner Vi­si­te in Karls­ru­he woll­te Gauck, der im Fe­bru­ar aus dem Amt aus­schei­den wird, die „ge­sam­te Zi­vil- und Straf­ge­richts­bar­keit wür­di­gen“. Zeit­ge­sche­hen

HO­HER BE­SUCH IN KARLS­RU­HE: Bet­ti­na Lim­perg, Prä­si­den­tin des Bun­des­ge­richts­hofs, emp­fing ges­tern Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gauck. Fo­to: An­s­pach

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