„Es gibt noch viel durch­zu­set­zen“

Kat­ja Mast er­läu­tert in Pforz­heim das neue Bun­des­teil­ha­be­ge­setz

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Über ein so­zi­al­po­li­ti­sches Fach­ge­spräch zum Bun­des­teil­ha­be­ge­setz in­for­miert Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Kat­ja Mast. Die SPD-Po­li­ti­ke­rin traf sich da­zu mit hie­si­gen Ver­tre­tern und Kom­mu­nen und Ver­bän­den.

„Mir ist es wich­tig, die Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten vor Ort in die Dis­kus­si­on um das Bun­des­teil­ha­be­ge­setz mit­ein­zu­be­zie­hen und sie di­rekt aus mei­nen Ver­hand­lun­gen zu in­for­mie­ren“, er­klärt die Spre­che­rin der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on für Ar­beit und So­zia­les. Sie ha­be in den ver­gan­ge­nen Wo­chen so­wohl mit den Ko­ali­ti­ons­part­nern als auch mit den Bun­des­län­dern die ein­zel­nen Punk­te des Ge­set­zes ver­han­delt. Ne­ben So­zi­al­bür­ger­meis­te­rin Mo­ni­ka Mül­ler und dem Bür­ger­meis­ter von Strau­ben­hardt so­wie Ver­tre­ter des Kreis­rats, Hel­ge Vieh­weg, ge­hör­ten zur Run­de So­zi­al­amts­lei­te­rin Enz­kreis, Sa­bi­ne Schus­ter, Oli­ver Kepp­ler und San­dra Sai­ler von der Le­bens­hil­fe Pforz­heim und Vai­hin­gen-Mühl­acker, der Vor­sit­zen­de des Le­bens­hil­fe-Ge­samt­werk­stattra­tes, Pe­ter Ben­zen­hö­fer, Pforz­heims In­klu­si­ons­be­auf­trag­te Birgit Küh­ner-Hor­nyai so­wie die El­tern­bei­rats­vor­sit­zen­de der Gus­tav-Hei­ne­mann-Schu­le, Syl­ke To­scan. Was von die­ser Sei­te zum Ge­spräch bei­ge­tra­gen wur­den, ist der Pres­se­mit­tei­lung nicht zu ent­neh­men. Wich­tigs­te Punk­te aus dem Teil­ha­be­ge­setz sind aus Sicht von Mast, dass „Ein­glie­de­rungs­hil­fe mit Blick auf den in­di­vi­du­el­len Be­darf er­bracht und Wahl­frei­heit bei der Un­ter­kunft ge­stärkt“wer­den. Re­ha-An­trä­ge sei­en in Zu­kunft „wie aus ei­ner Hand“und Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen und Werk­statt­rä­te wür­den ge­stärkt. Hin­zu kom­me Un­ter­stüt­zung be­reits vor ei­ner Re­ha­bi­li­ta­ti­on, ei­ne un­ab­hän­gi­ge Be­ra­tungs­stel­le für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen so­wie neue Job­chan­cen durch das Bud­get für Ar­beit und mehr Teil­ha­be an Bil­dung. Das Ar­beits­för­de­rungs­ge­setz wer­de von 26 auf 52 Eu­ro er­höht. „Be­zie­he­rin­nen und Be­zie­her von Ein­glie­de­rungs­hil­fe wird es nun mög­lich sein, deut­lich mehr von ih­rem Ein­kom­men zu be­hal­ten und zu spa­ren“, sagt Mast. Ehe- be­zie­hungs­wei­se Le­bens­part­ne­rin­nen und -part­ner wer­den mit ih­rem Ein­kom­men und Ver­mö­gen nicht mehr her­an­ge­zo­gen. „Es gibt im­mer noch viel für die Men­schen mit Be­hin­de­run­gen durch­zu­set­zen.“Das Bun­des­teil­ha­be­ge­setz ge­he aber in die rich­ti­ge Rich­tung, sei ein Mei­len­stein und ver­bes­se­re die La­ge von vie­len.

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