Län­der ste­hen auf der Brem­se

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Ber­lin (dpa). Fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) muss sich bei der Neu­ord­nung der Fi­nanz­be­zie­hun­gen mit den Län­dern auf we­ni­ger neue Ge­setz­ge­bungs­kom­pe­ten­zen des Bun­des ein­stel­len als er­hofft. In ei­nem Be­schluss­vor­schlag der Län­der für das heu­ti­ge Tref­fen der Mi­nis­ter­prä­si­den­ten mit Kanz­le­rin Mer­kel wer­den die ge­plan­ten Grund­ge­setz­än­de­run­gen nach wie vor als zu weit­ge­hend ein­ge­stuft. Dies be­trifft die Plä­ne für die neue Bun­des­fern­stra­ßen­ge­sell­schaft eben­so wie für ein­heit­li­che On­li­neAn­ge­bo­te, Fi­nanz­hil­fen für Schul-In­ves­ti­tio­nen, die Steu­er­ver­wal­tung so­wie Sa­nie­rungs­hil­fen für Bre­men und das Saar­land. In die­sen Punk­ten ge­he der vor­lie­gen­de Ge­setz­ent­wurf über die Ei­ni­gung vom Ok­to­ber hin­aus und sei „ent­spre­chend an­zu­pas­sen“, heißt es in dem Pa­pier.

Bund und Län­der hat­ten sich Mit­te Ok­to­ber auf ei­ne Neu­ord­nung ih­rer Fi­nanz­be­zie­hun­gen ver­stän­digt. Im Ge­gen­zug für jähr­li­che Hil­fen von gut 9,52 Mil­li­ar­den Eu­ro soll der Bund mehr Kom­pe­ten­zen er­hal­ten.

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