Erd­be­ben er­schüt­tert In­do­ne­si­en

Fast 100 To­des­op­fer in der Pro­vinz Aceh / Zahl­rei­che Men­schen ver­letzt

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Jakarta (dpa). Dut­zen­de To­te, zer­stör­te Häu­ser, auf­ge­ris­se­ne Stra­ßen: Ein hef­ti­ges Erd­be­ben hat in In­do­ne­si­en vie­le Men­schen das Le­ben ge­kos­tet und schwe­re Ver­wüs­tun­gen an­ge­rich­tet. Die Zahl der To­des­op­fer stieg nach dem Be­ben vor der Nord­küs­te der In­sel Su­ma­tra ges­tern auf 97. Min­des­tens 300 Ein­woh­ner der Pro­vinz Aceh wur­den ver­letzt, 73 von ih­nen schwer, wie die Ka­ta­stro­phen­schutz­be­hör­de mit­teil­te. Es sei zu be­fürch­ten, dass vie­le Ein­woh­ner noch ein­ge­schlos­sen sind. Ret­tungs­kräf­te such­ten nach Über­le­ben­den. Aus dem Aus­wär­ti­gen Amt hieß es, die deut­sche Bot­schaft in Jakarta ha­be kei­ne Hin­wei­se dar­auf, dass sich Deut­sche in der Re­gi­on auf­ge­hal­ten ha­ben. Das Be­ben der Stär­ke 6,4 über­rasch­te die rund 130 000 Ein­woh­ner um kurz nach 5 Uhr. Vie­le be­rei­te­ten sich ge­ra­de auf das Mor­gen­ge­bet vor. Zahl­rei­che Men­schen sol­len in Pa­nik auf die Stra­ße ge­rannt sein.

BILD DER ZER­STÖ­RUNG: Hel­fer such­ten ges­tern im Di­strikt Pi­die Ja­ya nach Über­le­ben­den. „Wir ha­ben drei Bag­ger in die zer­stör­ten Be­zir­ke ge­schickt, die Be­ton­wän­de he­ben kön­nen“, sag­te zu­dem Ka­ta­stro­phen­schutz-Chef Suy­it­no. Fo­to: dpa

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