Stich­wort

Pforzheimer Kurier - - ZEITGESCHEHEN - Ver­trag von Maas­tricht

Bei ih­ren Ver­hand­lun­gen am 9. und 10. De­zem­ber 1991 ha­ben die Re­gie­rungs­chefs der Mit­glieds­staa­ten der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft in Maas­tricht die Wirt­schafts- und Wäh­rungs­uni­on be­schlos­sen und da­mit die Ein­füh­rung des Eu­ro. Da­durch wur­de die Eu­ro­päi­sche Uni­on ge­grün­det, der bis­her größ­te Schritt der eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­on.

Der Ver­trag von Maas­tricht be­deu­te­te auch den Ein­stieg in die ge­mein­sa- me Au­ßen- und Si­cher­heits­po­li­tik, so­wie die Zu­sam­men­ar­beit bei Jus­ti­zund So­zi­al­po­li­tik. Da­her wur­de auch die Eu­ro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft in Eu­ro­päi­sche Ge­mein­schaft um­be­nannt. In dem Ver­trag wur­de auch fest­ge­legt, un­ter wel­chen Be­din­gun­gen EU-Län­der Mit­glied der Eu­ro­päi­schen Wäh­rungs­uni­on wer­den kön­nen. Das wich­tigs­te Kri­te­ri­um ist, dass die Neu­ver­schul­dung des Staa­tes im Jahr nicht mehr als drei Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts (BIP) be­trägt.

Der Ver­trag wur­de am 7. Fe­bru­ar 1992 eben­falls in Maas­tricht un­ter­zeich­net und trat am 1. No­vem­ber 1993 in Kraft. dpa

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