Drei Län­der, 48 Teams

In­fan­ti­no öff­net Tü­ren

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Gi­an­ni In­fan­ti­no

Sin­ga­pur (sid). Fifa-Prä­si­dent Gi­an­ni In­fan­ti­no hat auf ei­nem drei­tä­gi­gen Gip­fel­tref­fen des Fuß­ball-Welt­ver­ban­des mit der asia­ti­schen Kon­fö­de­ra­ti­on AFC die Tür für künf­tig drei Gast­ge­ber­län­der bei der WM-End­run­de ge­öff­net. „Wenn ein Land zwölf Sta­di­en mit mehr als 50 000 Zu­schau­ern braucht, aber nur vier hat – war­um soll­ten wir nicht die Kräf­te von drei Län­dern ver­ei­nen? Je­des stellt vier Sta­di­en und man hat zwölf Are­nen zu­sam­men“, sag­te der Schwei­zer Fifa-Boss ges­tern. Für In­fan­ti­no (Fo­to: dpa), der ei­ne 48erWM mit 16 Grup­pen à drei Teams for­ciert, über­wie­gen ein­deu­tig die Vor­tei­le ei­nes sol­chen Plans: „Es könn­ten meh­re­re Län­der den Traum von ei­ner Gast­ge­ber­rol­le träu­men. Ich bin sehr of­fen für die­se Idee.“

Sein kon­kre­ti­sier­ter Plan ei­ner WMEnd­run­de mit 48 Mann­schaf­ten mit 16 Drei­er-Grup­pen ab 2026 stieß in Sin­ga­pur auf brei­te Zu­stim­mung der asia­ti­schen Ver­tre­ter. Aber auch ei­ne 40erWM ist nach wie vor mög­lich. „Sie ha­ben die Aus­wei­tung un­ter­stützt, je­der, ein­stim­mig“, äu­ßer­te In­fan­ti­no. Das Fifa-Coun­cil wird am 9./10. Ja­nu­ar 2017 über die Er­hö­hung der Teil­neh­mer­zahl bei Welt­meis­ter­schaf­ten von jetzt 32 auf 40 oder 48 Mann­schaf­ten ab­stim­men. In­fan­ti­no hat sich noch nicht end­gül­tig ent­schie­den, wel­che Teil­neh­mer­zahl am bes­ten sei: „Ich mag 40, aber ich mag auch 48.“Im 16-Grup­pen-For­mat wür­de es für je­de Mann­schaft zwei Spie­le ge­ben, die bei­den Erst­plat­zier­ten qua­li­fi­zie­ren sich dann für die Run­de der letz­ten 32.

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