Ein Sym­bol für Ver­söh­nung

OB Ha­ger zün­det Frie­dens­licht in Pforz­heim an

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

co. Ein klei­nes Licht aus der Ge­burts­grot­te in Beth­le­hem kommt auch am Sonn­tag, 11. De­zem­ber, wie­der nach Pforz­heim als Sym­bol für Frie­den und Ver­söh­nung. Es brennt bis zum 23. De­zem­ber mit­ten in der Stadt im Licht­hof des Al­ten Rat­hau­ses. Die Licht­fei­er da­zu am drit­ten Ad­vents­sonn­tag be­ginnt dort um 19 Uhr. Be­grü­ßung und Mo­de­ra­ti­on ha­ben die Pfad­fin­der: Isa­bel Brand­horst und Fran­zis­kus Hauth. Die Band Can­tus fir­mus der Ge­mein­de St. An­to­ni­us be­glei­tet die Fei­er.

Zu­vor brin­gen die hie­si­gen Sankt Ge­orgs Pfad­fin­der das Frie­dens­licht von Stutt­gart nach Pforz­heim. In die­sem Jahr zün­det wie­der Ober­bür­ger­meis­ter Gert Ha­ger da­mit die gro­ße Ker­ze im Frie­dens­leuch­ter im Licht­hof des Al­ten Rat­hau­ses an und gibt zu­sam­men mit den Pfad­fin­dern das Licht an die An­we­sen­den wei­ter. „Frie­den: Ge­fällt mir – Ein Netz ver­bin­det al­le Men­schen gu­ten Wil­lens“ist das Mot­to zur dies­jäh­ri­gen Frie­dens­licht­ak­ti­on. Es weist dar­auf hin, dass al­le Men­schen die glei­chen Rech­te auf Frei­heit, Ge­rech­tig­keit und Frie­den ha­ben oh­ne Un­ter­schied nach Ras­se, Haut­far­be, Ge­schlecht, Spra­che, Re­li­gi­on so­wie na­tio­na­ler und so­zia­ler Her­kunft. Fe­der­füh­rend bei der Frie­dens­licht­ak­ti­on sind die Sankt Ge­orgs Pfad­fin­der. Auch über­kon­fes­sio­nel­len Pfad­fin­der­or­ga­ni­sa­tio­nen sind ein­ge­bun­den. Rhyth­mi­sches und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Lie­der soll zum Mit­sin­gen an­ge­stimmt wer­den. Mit da­bei sein wer­den De­kan Bern­hard Ih­le und der Ju­gend­re­fe­rent des Ka­tho­li­schen Ju­gend­bü­ros Sa­scha Eh­rin­ger.

Das Licht ent­zün­det stets En­de No­vem­ber ein Kind aus Ös­ter­reich in der Ge­burts­grot­te in Beth­le­hem. In ei­ner Spe­zi­al­lam­pe kommt es per Flie­ger nach Wi­en. Da­nach tritt das Licht als Flam­me der Hoff­nung sei­ne Rei­se in die eu­ro­päi­schen Län­der an. Über ei­ne Licht­s­ta­fet­te ge­langt es auch in die kleins­ten Or­te Deutsch­lands. Die Ak­ti­on wur­de 1986 vom Ös­ter­rei­chi­schen Rund­funk mit dem Ziel, Men­schen um die Weih­nachts­zeit ein Sym­bol des Frie­dens zu brin­gen, ins Le­ben ge­ru­fen. 1989, im Jahr des gro­ßen Um­bruchs in Ost­eu­ro­pa und in Deutsch­land, setz­ten sich die ös­ter­rei­chi­schen Pfad­fin­der das Ziel, das Licht über die Lan­des­gren­zen zu ver­brei­ten. Seit den 90er-Jah­ren be­tei­li­gen sich die deut­schen Pfad­fin­der an der öku­me­ni­schen Ak­ti­on. In­zwi­schen ge­langt das Licht in über 70 Län­der. In Pforz­heim wird es nach der Fei­er auch in Asyl­un­ter­künf­te, Al­ten­pfle­ge­hei­me, Ju­gend­ein­rich­tun­gen, Kli­ni­ken und zu Se­nio­ren­wohn­hei­men ge­tra­gen. Es soll als Fun­ke von Mensch zu Mensch über­sprin­gen.

PFAD­FIN­DER brin­gen auch am Sonn­tag wie­der Frie­dens­licht nach Pforz­heim. Ar­chiv­fo­to: co

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