„Jetzt ist Be­son­nen­heit ge­fragt“

Grü­nen-Po­li­ti­ker ge­gen Ver­öf­fent­li­chung der Na­tio­na­li­tät von Straf­tä­tern

Pforzheimer Kurier - - ERSTE SEITE -

Karls­ru­he (WV). Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Grü­nen im Land­tag, Andre­as Schwarz, hat sich ge­gen For­de­run­gen ge­wandt, grund­sätz­lich die Na­tio­na­li­tät mut­maß­li­cher Straf­tä­ter zu ver­öf­fent­li­chen. Da­mit sei nie­man­dem ge­hol­fen, sag­te der Chef der größ­ten Land­tags­frak­ti­on an­läss­lich ei­nes Re­dak­ti­ons­be­suchs bei den Ba­di­schen Neu­es­ten Nach­rich­ten. Mit Blick auf den Vor­stoß von Jus­tiz­mi­nis­ter Gui­do Wolf (CDU), der ei­ne Aus­wei­tung des DNA-Be­wei­ses be­für­wor­tet, kün­dig­te Schwarz an, ent­spre­chen­de Plä­ne ge­nau un­ter die Lu­pe zu neh­men. In der De­bat­te im Nach­gang zu dem Mord an ei­ner Stu­den­tin in Frei­burg rief er zu Be­son­nen­heit auf.

In der Aus­ein­an­der­set­zung um die Rhein­que­rung na­he Karls­ru­he be­kun­de­te der Grü­nen-Frak­ti­ons­chef vol­les Ver­ständ­nis für die Hal­tung der Stadt und die Be­schlüs­se des Ge­mein­de­rats. Karls­ru­he lehnt den Bau ei­ner zwei­ten Brü­cke ab.

Foto: Ho­ra

ANDRE­AS SCHWARZ, Chef der Grü­nen im Stutt­gar­ter Land­tag, ruft in der De­bat­te nach dem Mord an ei­ner Stu­den­tin in Frei­burg zur Be­son­nen­heit auf.

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