Ma­xi­mal ge­for­dert

VfB Stuttgart trifft im Ab­stei­ger-Du­ell auf Han­no­ver

Pforzheimer Kurier - - SPORT - HAT RE­SPEKT: VfB-Coach Han­nes Wolf. Foto: dpa

Stuttgart (dpa/lsw). Das Spit­zen­spiel der Zwei­ten Fuß­ball-Bun­des­li­ga zwi­schen den bei­den Ab­stei­gern VfB Stuttgart und Han­no­ver 96 fes­selt auch VfBTrai­ner Han­nes Wolf. We­ni­ger aber die Vor­ge­schich­te bei­der Clubs vor dem Du­ell am Mon­tag­abend (20.15 Uhr/Sport 1). „Das ist ein in­ter­es­san­tes Spiel ge­gen ei­nen gu­ten Geg­ner. In ei­ner in­ter­es­san­ten Kon­stel­la­ti­on. Aber ob das Ab­stei­ger sind oder Auf­stei­ger, das ist egal“, sag­te Wolf. „Wir tref­fen auf ei­ne Mann­schaft, die uns ma­xi­mal for­dern wird.“

Im be­reits vier­ten Mon­tags­heim­spiel der Sai­son kann Wolf ge­gen die Nie­der­sach­sen um Ex-VfBStür­mer Mar­tin Har­nik ge­nau die Spie­ler auf­stel­len, de­nen er für die Par­tie am meis­ten zu­traut. Alex­an­dru Ma­xim trai­nier­te in der Wo­che wie­der. Flo­ri­an Klein und Mar­cin Ka­min­ski sind zwar krank, soll­ten laut Wolfs Ein­schät­zung aber recht­zei­tig wie­der ge­sund sein. Ein­zig To­bi­as Werner fehlt wei­ter. Auf vie­len Po­si­tio­nen kommt es des­we­gen zu knap­pen Ent­schei­dun­gen. Um rechts hin­ten strei­ten sich bei­spiels­wei­se Ke­vin Groß­kreutz und Ben­ja­min Pa­vard, im zen­tra­len Mit­tel­feld muss sich der Trai­ner zwi­schen Mat­thi­as Zim­mer­mann und Ha­ji­me Ho­so­gai ent­schei­den. „Es gibt vie­le Du­el­le im Ka­der“, be­rich­te­te Wolf. Und auch Stür­mer Da­ni­el Ginc­zek hat in der Wo­che nach dem 4:0 ge­gen Erz­ge­bir­ge Aue und dem Sprung an die Ta­bel­len­spit­ze voll trai­niert und steht zu­min­dest vor ei­ner Ka­der-No­mi­nie­rung.

Gu­te Ar­beit be­kam Wolf der­weil von VfB-Prä­si­dent Wolf­gang Dietrich at­tes­tiert. „Ich ha­be das Ge­fühl, er hat al­le Spie­ler bes­ser ge­macht“, lob­te der zwei Mo­na­te nach sei­ner Wahl. Wolfs Re­ak­ti­on: „Lob wird nicht da­für sor­gen, dass wir we­ni­ger ma­chen. Aber ge­lobt zu wer­den ist schö­ner als be­schimpft zu wer­den.“Dass sei­ne Spie­ler nach dem deut­li­chen Sieg in Aue aber vor al­lem selbst­kri­ti­sche Aus­sa­gen mach­ten, ge­fiel Wolf. „Wenn du dich nur über Er­geb­nis­se de­fi­nierst, dann kommst du in ei­ne Si­tua­ti­on, die ist nicht gut. Man muss sich über den Weg de­fi­nie­ren“, be­ton­te er. Nach dem letz­ten Heim­spiel des Jah­res muss der VfB noch zum star­ken Auf­stei­ger Würz­bur­ger Ki­ckers.

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