„Kin­der­zah­len wa­ren über­höht“

Bür­ger­meis­te­rin Mül­ler zieht die Vor­aus­be­rech­nun­gen zu­rück

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

RW. Die Zahl feh­len­der Kin­der­gar­ten­plät­ze ist mög­li­cher­wei­se doch nicht ganz so hoch wie ge­mel­det. So­zi­al­bür­ger­meis­te­rin Mo­ni­ka Mül­ler re­vi­dier­te ges­tern in ei­nem Brief an die Stadt­rä­te ei­ne Prä­sen­ta­ti­on aus ih­rem De­zer­nat, die wäh­rend der Haus­halts­be­ra­tun­gen für Auf­se­hen ge­sorgt hat­te.

Weit über 800 Be­treu­ungs­plät­ze für Kin­der im Al­ter von drei bis sechs Jah­ren wür­den in den kom­men­den Jah­ren feh­len, hat­te die Lei­te­rin des Am­tes für Bil­dung und Sport, Clau­dia Schlüt­ter, ver­kün­det. Jetzt er­klärt Bür­ger­meis­te­rin Mül­ler, auf­grund ei­ner „Um­stel­lung bei der Be­rech­nung der Al­ters­ko­hor­ten für Krip­pe und Ki­ta“, ha­be die Zahl der Kin­der im Kin­der­gar­ten­al­ter ei­ne deut­lich grö­ße­re Grup­pe als bis­her um­fasst, „so­dass die Zahl der pro­gnos­tisch mög­li­chen Fehl­plät­ze ver­gleichs­wei­se hoch aus­ge­fal­len ist“. Ei­ne neue Zahl woll­te Mül­ler nicht nen­nen. Der Be­darf kön­ne der­zeit nicht ver­läss­lich vor­aus­ge­sagt wer­den. Sie emp­feh­le je­doch, die ge­nann­ten Zah­len le­dig­lich als „Weg­mar­ke hin auf dem Weg zum be­darfs­ge­rech­ten Be­treu­ungs­aus­bau“zu be­trach­ten.

Trotz der über­höh­ten Zah­len sei ein be­schleu­nig­ter Aus­bau des An­ge­bots be­reits für den Zei­t­raum 2017 und 2018 not­wen­dig. Künf­tig wol­le man sehr fle­xi­bel für „Kin­der vor Schul­ein­tritt“pla­nen und die ein­ge­rich­te­ten Grup­pen je nach Nach­fra­ge zu Krip­pen oder Ki­ta-Grup­pen um­wid­men.

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