Grös­sel­tal wie­der of­fen

For­st­ar­bei­ten schnel­ler be­en­det als ge­dacht

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Neu­en­bürg/En­gels­brand (PK). „Die über wei­te Stre­cken gu­te, tro­cke­ne Wit­te­rung hat da­zu bei­ge­tra­gen, dass wir schnel­ler fer­tig ge­wor­den sind als ge­plant.“Doch nicht nur mit dem Tem­po ist Förs­ter Patrick Lin­se hoch­zu­frie­den: „Die äu­ße­ren Be­din­gun­gen wa­ren per­fekt für die Ar­bei­ten, die auf die­se Wei­se auch für den Wald­bo­den sehr scho­nend aus­ge­führt wor­den sind.“

„Das Grös­sel­tal war ei­ne der größ­ten Maß­nah­men, die wir in den letz­ten Jah­ren im Enz­kreis hat­ten“, sagt For­st­amts­lei­ter Frie­der Kurtz. Auch er ist zuf­rie­den mit dem Ver­lauf und dem Er­geb­nis, das er vor al­lem auf die gu­te Zu­sam­men­ar­beit al­ler Be­tei­lig­ten zu­rück­führt. „Von den be­auf­trag­ten Un­ter­neh­men über die Trans­port­fir­men und die Ab­neh­mer des Hol­zes bis hin zu un­se­ren ei­ge­nen Leu­ten war das ei­ne wirk­lich tol­le Ar­beit“, lobt Kurtz.

Auf­grund der zum Teil sehr stei­len Hän­ge im Grös­sel­tal hat­te das For­st­amt ein Spe­zi­al­un­ter­neh­men aus Ös­ter­reich ein­ge­setzt, das auf die Holz­ern­te in un­zu­gäng­li­chen Steil­la­gen spe­zia­li­siert ist. Zum Ein­satz ka­men da­bei auch meh­re­re Seil­krä­ne, die die Stäm­me aus dem Wald he­ben: „Auf die­se Wei­se wur­de der emp­find­li­che Wald­bo­den ge­schont“, wie Lin­se er­klärt. Ein Teil des ge­schla­ge­nen Hol­zes sei noch wäh­rend des lau­fen­den Hiebs ab­ge­fah­ren wor­den, um Platz für an­de­re Ar­bei­ten zu schaf­fen. Auch die Kun­den, al­so die Sä­ge­wer­ke, hät­ten die Maß­nah­me durch ih­re Fle­xi­bi­li­tät sehr gut un­ter­stützt. „Wer sich in den nächs­ten Ta­gen und Wo­chen das Grös­sel­tal an­schaut, wird noch ei­nen Teil des Hol­zes vor­fin­den“, sagt Lin­se. Man kön­ne aber auch als Laie so­fort er­ken­nen, dass sehr gu­te Ar­beit ge­leis­tet wor­den sei, nicht zu­letzt im Sin­ne des Na­tur­schut­zes.

Auch Hein­rich El­wert, Lei­ter der Stra­ßen­meis­te­rei des Enz­krei­ses, lobt Zu­sam­men­ar­beit und Er­geb­nis: „Ei­ni­ge kri­ti­sche Stra­ßen­bäu­me im Si­cher­heits­be­reich der Lan­des­stra­ße wur­den bei der Ge­le­gen­heit mit ent­fernt.“Nach En­de des Ein­schlags wur­de im Stra­ßen­be­reich ge­la­ger­tes Holz ab­ge­fah­ren. „Die letz­ten Ar­beits­schrit­te wa­ren die Rei­ni­gung und die End­kon­trol­le der Stra­ße“, sagt Lin­se.

Die Mit­ar­bei­ter der Stra­ßen­meis­te­rei muss­ten da­bei we­gen des Fros­tes nicht nur den Kehr­be­sen ein­set­zen, son­dern auch mit Salz­streu­ung und Ge­blä­se ar­bei­ten. Erst da­nach ha­be man die Ver­bin­dung von En­gels­brand ins Enz­tal wie­der ge­öff­net. „Fast zwei Wo­chen frü­her als ge­plant“, wie Kurtz her­vor­hebt.

Da­mit ist auch die Grös­sel­tal-Wirt­schaft wie­der un­ein­ge­schränkt er­reich­bar.

Spe­zi­al­un­ter­neh­men wur­de be­auf­tragt

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.