Gu­tes Er­geb­nis bei Prü­fung

Re­gie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg zieht „Halb­zeit­bi­lanz“bei Ge­mein­de­wald

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS / WETTER -

Neu­lin­gen (ms). Was im Neu­lin­ger Ge­mein­de­wald forst­tech­nisch zu ma­chen ist, das re­gelt die zehn­jäh­ri­ge For­stein­rich­tungs­pla­nung für die Zeit von 2011 bis 2020. Et­wa zur „Halb­zeit“prüft die beim Re­gie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg an­ge­sie­del­te Forst­di­rek­ti­on. Über das Er­geb­nis der Zwi­schen­prü­fung wur­de der Ge­mein­de­rat in­for­miert. Wie Frie­der Kurtz, der Lei­ter des For­st­am­tes Enz­kreis, der Ge­mein­de mit­ge­teilt hat, ist die er­folg­te Zwi­schen­prü­fung „sehr zur Zuf­rie­den­heit al­ler Be­tei­lig­ten ver­lau­fen“. In der Wald­be­wirt­schaf­tung ist für die kom­men­den Jah­re kei­ne we­sent­li­che Än­de­rung not­wen­dig. Der Prü­fer der

Jähr­li­cher Hieb­satz ist un­ter dem Zu­wachs

Forst­di­rek­ti­on hat in sei­nem Prü­fungs­be­richt fest­ge­hal­ten: „Der Wald der Ge­mein­de Neu­lin­gen ist bei den Ver­ant­wort­li­chen in gu­ten Hän­den. Die Be­wirt­schaf­tung durch Re­vier­lei­ter Mar­tin Schick­le und die Be­treu­ung und Be­ra­tung durch die un­te­re Forst­be­hör­de Enz­kreis sind fach­lich fun­diert und wald­bau­lich am­bi­tio­niert. Auch ist die wirt­schaft­li­che Durch­füh­rung der Maß­nah­men durch die forst­li­chen Mit­ar­bei­ter ein sehr wich­ti­ges Kri­te­ri­um“. Neu­lin­gen be­schäf­tigt im Wald kei­ne ei­ge­nen Ar­beits­kräf­te. Ein ört­li­cher Forst­un­ter­neh­mer ist mit al­len For­st­ar­bei­ten – au­ßer den voll­me­cha­ni­schen Holz­ein­schlä­gen – be­auf­tragt. Ge­lobt wur­de von der Forst­di­rek­ti­on auch die Zu­sam­men­ar­beit mit dem neu­en Jagd­päch­ter. Er be­tei­li­ge sich an Ein­zel­schutz­maß­nah­men ge­gen Wild­ver­biss. Der Wild­ver­biss­scha­den sei ins­ge­samt im Ge­mein­de­wald trag­bar. Die Holz­bo­den­flä­che des Ge­mein­de­wal­des in Hö­he von 490 Hekt­ar ist mit 71 Pro­zent Laub­bäu­men (da­von 46 Pro­zent Bu­che) und 29 Pro­zent Na­del­bäu­men be­stückt. Der jähr­li­che Hieb­satz bei der Holz­ern­te ist un­ter dem jähr­li­chen Zu­wachs an­ge­setzt. Es kön­nen bis zu 3 500 Fest­me­ter Holz ein­ge­schla­gen wer­den. In den ver­gan­gen fünf Jah­ren konn­te bei der Wald­be­wirt­schaf­tung ein Über­schuss zwi­schen 30 000 und 60 000 Eu­ro er­zielt wer­den.

Foto: Man­fred Schott

BEI DER WALDBEGEHUNG: Der Neu­lin­ger Forst ist bei Re­vier­lei­ter Mar­tin Schick­le (links) in gu­ten Hän­den, hier mit Ver­tre­tern des Ge­mein­de­ra­tes.

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