Steu­ern spa­ren bei Be­triebs­kos­ten

Pforzheimer Kurier - - VERBRAUCHER-REPORT -

Vie­le Mie­ter ha­ben in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten die Be­triebs­kos­ten­ab­rech­nung er­hal­ten. Un­ter Um­stän­den kön­nen sie da­mit Steu­ern spa­ren, er­klärt der Bund der Steu­er­zah­ler in Ber­lin. Be­auf­tragt der Ver­mie­ter bei­spiels­wei­se je­man­den mit der Rei­ni­gung des Haus­flurs oder der Pfle­ge des Gar­tens, kann der Mie­ter die­se Kos­ten in sei­ner Ein­kom­men­steu­er­er­klä­rung als haus­halts­na­he Di­enst­leis­tun­gen be­zie­hungs­wei­se Hand­wer­ker­leis­tun­gen gel­tend ma­chen.

Der An­teil für den Mie­ter lässt sich der Abrech­nung oder ei­ner ge­son­der­ten Be­schei­ni­gung des Ver­mie­ters ent­neh­men.

In der Re­gel be­zieht sich die Abrech­nung des Ver­mie­ters auf den Vor­jah­res­zeit­raum, al­so et­wa auf das Jahr 2015. Grund­sätz­lich müss­te der Mie­ter da­her die Kos­ten auch in der Steu­er­er­klä­rung für das Jahr 2015 an­set­zen. Die Ein­kom­men­steu­er­er­klä­run­gen für 2015 sind aber häu­fig be­reits er­le­digt. Die Fi­nanz­ver­wal­tung lässt es da­her zu, dass die Kos­ten für das Jahr 2015 erst in der Steu­er­er­klä­rung für das Jahr 2016 an­ge­ge­ben wer­den. fz

Foto: dpa

DIE REI­NI­GUNG DES HAUS­FLURS wird bei Miets­häu­sern oft über die Be­triebs­kos­ten ab­ge­rech­net. Der Mie­ter kann den An­teil steu­er­lich gel­tend ma­chen.

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