Kieß­lings Lu­cky Punch

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Gel­sen­kir­chen (dpa). Ste­fan Kieß­ling hat Bay­er Le­ver­ku­sen ei­nen wich­ti­gen Sieg im Kampf um die Eu­ro­pa­po­kal-Plät­ze ge­si­chert. Mit sei­nem Kopf­ball-Tref­fer in der 89. Mi­nu­te zum völ­lig un­ver­dien­ten 1:0 (0:0) beim FC Schal­ke 04 be­wahr­te der ehe­ma­li­ge Na­tio­nal­spie­ler sei­ne Mann­schaft vor ei­ner Bla­ma­ge. Die Gast­ge­ber hat­ten nach der frü­hen Ro­ten Kar­te für Ab­wehr­chef Nal­do (4.) fast 90 Mi­nu­ten in Un­ter­zahl ge­spielt und wa­ren den­noch die klar bes­se­re Mann­schaft ge­gen die er­schre­ckend ein­falls­lo­sen Gäs­te. Durch den Er­folg rück­te Bay­er als Ta­bel­len­ach­ter wie­der nä­her an die in­ter­na­tio­na­len Plät­ze her­an.

„Ins­ge­samt war das sehr, sehr un­glück­lich“, mein­te 04-Ma­na­ger Chris­ti­an Hei­del: „Die Mann­schaft hat das rich­tig her­vor­ra­gend ge­macht und durch ei­nen Lu­cky Punch ver­lo­ren. Das tut mir leid.“Den Platz­ver­weis ge­gen Nal­do we­gen der Not­brem­se konn­te er nach­voll­zie­hen: „Die Ro­te Kar­te kann man ge­ben.“Nach ei­nem Ka­ta­stro­phen-Pass von Se­ad Kola­si­nac im Mit­tel­feld hat­te sich Le­ver­ku­sens Ja­vier Her­nan­dez den Ball ge­schnappt und war al­lein auf dem Weg Rich­tung Schal­ker Tor. Nal­do lief ihm in die Bei­ne. Schieds­rich­ter De­niz Ay­te­kin zeig­te so­fort Rot.

Die Gast­ge­ber zeig­ten sich vom Nal­do-Ab­gang we­nig be­ein­druckt. Bay­er hat­te Glück, dass die Kö­nigs­blau­en ih­re Kon­ter zu sel­ten kon­se­quent zu En­de spiel­ten. Jew­ge­ni Ko­no­pljan­ka ver­gab in der 24. Mi­nu­te die bes­te Chan­ce, als er aus aus­sichts­rei­cher Po­si­ti­on ver­zog. Als die Kräf­te der Schal­ker schwan­den, star­te­te Bay­er sei­ne Schluss­of­fen­si­ve, die Kieß­ling krön­te.

PER KOPF sorg­te Ste­fan Kieß­ling (oben) für die Ent­schei­dung. Fo­to: dpa

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