Drei Künst­le­rin­nen und ein So­fa

„PopUp-Sto­re Gold­stadt 250“öff­net sei­ne Tü­ren

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Bir­git Metz­baur

Er ist ein klei­nes Ju­wel, das es seit Sams­tag in der Öst­li­chen Karl-Fried­rich-Stra­ße 9 noch bis zum 23. De­zem­ber zu ent­de­cken gilt: der „PopUp-Sto­re Gold­stadt 250“, in dem Jas­mi­na Jo­vy, Mo­ni­ka Mar­kert und Kat­ha­ri­na Vin­zen­ca ei­nen Aus­schnitt ih­rer Schmuck-, Ac­ces­soire- und Mo­de-Kol­lek­tio­nen zei­gen.

Jas­mi­na Jo­vy ar­bei­tet im EM­MA-Krea­tiv­zen­trum. Sie legt viel Wert auf die Zu­sam­men­ar­beit mit re­gio­na­len Un­ter­neh­men. „Durch ih­re Ein­bin­dung in das Netz­werk der re­gio­na­len Schmuck­in­dus­trie, konn­te sie al­te Ket­ten­mo­del­le als Grund­la­ge für ih­re De­signs wie­der­be­le­ben“, er­klär­te ihr Ehe­mann Se­bas­ti­an Kai­ser-Jo­vy, der bei der Er­öff­nung des PopUp-Sto­res am Sams­tag die er­krank­te Künst­le­rin ver­trat.

Das zwei­te wich­ti­ge The­ma in Jo­vys Ar­beit ist die hoch­wer­ti­ge Pro­duk­ti­on mit ed­len Me­tal­len: 18-ka­rat Gold, Fein­sil­ber, Rho­di­um. Die drit­te Kom­po­nen­te ist die be­son­de­re Druck­tech­nik mit der sie den Gold­schmuck be­bil­dert. Da­zu kommt, dass sie ei­nen sehr ho­hen An­spruch an ih­re Kol­lek­ti­ons-Bil­der hat, die so nur mach­bar sind – und, da schließt sich der Kreis wie­der – weil sie sich ein en­ges Netz­werk in der Re­gi­on auf­ge­baut hat. In rund 30 Ga­le­ri­en welt­weit sind Jas­mi­na Jo­vys Schmuck­stü­cke ver­tre­ten. Im PopUp Sto­re mit da­bei hat sie ih­re neu­es­te Kol­lek­ti­on: Män­ner­schmuck in Sil­ber.

Brand­neu ist die Kol­lek­ti­on von Kat­ha­ri­na Vin­zen­ca, die mo­men­tan auf dem Sprung in die Selbst­stän­dig­keit mit Ho­me-Ac­ces­soires ist. Sie hat in Pforz­heim Mo­de stu­diert, ih­ren Mas­ter in Dä­ne­mark ge­macht, neun Mo­na­te bei Hu­go Boss als Prak­ti­kan­tin ge­ar­bei­tet und ist vor vier Wo­chen – „der Lie­be we­gen“und weil sie das krea­ti­ve Um­feld hier schätzt – nach Pforz­heim zu­rück­ge­kehrt. Von ihr gibt es im PopUp-Sto­re Kis­sen und Gür­tel zu se­hen. Wo­bei die Gür­tel­schlie­ßen als klei­ne Schmuck­stü­cke ge­stal­tet, kom­plett aus­tausch­bar sind und als Arm­reif-Schmuck ge­tra­gen wer­den kön­nen.

Die drit­te im Bun­de ist ein Ge­heim­tipp, nur ein­ge­weih­ten Krei­sen be­kannt: Mo­ni­ka Mar­kert macht Mo­de aus Lei­den­schaft und Lieb­ha­be­rei in Klein­se­ri­en. Egal ob Strick­sa­chen, Hand­ta­sche, Ja­cke oder Man­tel, je­des Stück hat ei­ne ver­steck­te Funk­ti­on und bei je­dem kommt die Lie­be zum De­tail durch. So ha­ben die Hand­ta­schen aus­tausch­ba­re Le­der­klap­pen und der Pull­over zwei Ta­schen, die sich als zu­sätz­li­che Arm­lö­cher

Schmuck, Ac­ces­soires und Mo­de

ent­pup­pen. Mar­kerts Mo­de ist klas­sisch trag­bar, mo­dern ver­ar­bei­tet und zeit­los.

Drei Künst­le­rin­nen und Oli­ver von Ze­pe­lin als Aus­stat­ter, der ein So­fa zur Ver­fü­gung stellt: Mehr braucht es nicht. „Mit ein­fa­chen Mit­teln kann man schon zu ei­ner at­trak­ti­ven Be­le­bung der Stadt bei­tra­gen,“kon­sta­tier­te Ger­hard Baral, Ge­samt­ko­or­di­na­tor „Gold­stadt 250“, bei der Er­öff­nung. Er sieht den PopUpS­to­re als ein Bei­spiel für Haus­be­sit­zer, wie man leer ste­hen­de La­den­ge­schäf­te vor­über­ge­hend auf­wer­ten kön­ne, er­klär­te er.

MIT LIE­BE ZUM DE­TAIL ist al­les her­ge­stellt, was im neu­en PopUp-Sto­re ver­kauft wird. Mo­ni­ka Mar­kert (von links), Kat­ha­ri­na Vin­zen­ca und Se­bas­ti­an Kai­ser-Jo­vy (Ehe­mann von Jas­mi­na Jo­vy) zei­gen ei­ne Aus­wahl. Fo­to: Wa­cker

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