An­wäl­te küm­mern sich

Fo­the­ring­ham sieht sich wei­ter als KSC-An­ge­stell­ter

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Re­né Dan­kert UNEINS mit dem KSC: Mark Fo­the­ring­ham. Fo­to: GES

Karls­ru­he. Lu­kas Kwas­ni­ok hat „Blut ge­leckt“. Sei­nen Plan, sich vor dem 15. Ja­nu­ar 2017 frist­ge­recht für die Fuß­ball­leh­rer-Aus­bil­dung an­zu­mel­den, hät­ten die ers­ten Ein­drü­cke im Pro­fi­ge­schäft nur ver­stärkt. Am Sams­tag wird der In­te­rims­coach aus der U 19 die Pro­fis des Karls­ru­her SC für die Par­tie ge­gen Ein­tracht Braun­schweig zum vor­erst letz­ten Mal ein- und auf­stel­len. Die In­nen­ver­tei­di­ger Bjar­ne Tho­el­ke und Mar­tin Stoll er­war­tet er heu­te be­zie­hungs­wei­se mor­gen zu­rück. Nach dem 0:0 in Dres­den wünscht sich Kwas­ni­ok für das Du­ell mit Braun­schweig, dass „aus der de­fen­si­ven Sta­bi­li­tät auch mehr Mut nach vor­ne ent­wi­ckelt“wird.

Wäh­rend Kwas­ni­ok ges- tern auf dem Trai­nings­platz sei­ner Ar­beit mit den Pro­fis nach­ging, be­ob­ach­te­te Mark Fo­the­ring­ham den Be­trieb von ei­nem Stand­ort hin­ter dem Zaun. Den Kie­bit­zen er­zähl­te der Schot­te frei­mü­tig da­von, dass er sei­ne Aus­sper­rung nicht ak­zep­tie­re. Er ha­be ei­nen Ver­trag beim KSC bis 2019 und den wer­de er er­fül­len – nö­ti­gen­falls „auch von au­ßen, hin­ter dem Zaun“. Dem zwei­ten As­sis­ten­ten aus dem be­ur­laub­ten Team von To­mas Oral sei un­ver­ständ­lich, wie der KSC be­haup­ten kön­ne, dass er, Fo­the­ring­ham, nicht mehr für den KSC ar­bei­ten wol­le. Nie ha­be er das er­klärt. Laut Sport­di­rek­tor Oli­ver Kreu­zer tat er dies, wie der Sport­di­rek­tor vor dem Dres­den-Spiel dar­leg­te: „Mark kam auf mich zu mit der Bit­te, ihn aus sei­nem Ver­trags­ver­hält­nis aus­stei­gen zu las­sen. Dem Wunsch ha­ben wir ent­spro­chen“, hat­te Kreu­zer vor dem Dres­den-Spiel ge­äu­ßert und „rein pri­va­te Grün­de“als Mo­ti­ve bei Fo­the­ring­ham an­ge­ge­ben. Er ha­be ein Te­le­fo­nat mit dem Schot­ten wie­der­ge­ge­ben, ver­si­cher­te Kreu­zer ges­tern – da­nach ha­be der As­sis­tenz­trai­ner ei­ne Rol­le rück­wärts voll­zo­gen. Zum un­ge­klär­ten Ar­beit­ge­ber-Ar­beit­neh­merVer­hält­nis­ses mein­te Club­chef In­go Wel­len­reu­ther ges­tern: „An­wäl­te küm­mern sich dar­um.“Im Auf­trag des KSC reis­te Fo­the­ring­ham ges­tern nach Stutt­gart, wo er beim Zweit­li­ga­spiel des VfB ge­gen Hannover 96 ei­nen Spie­ler be­ob­ach­te­te.

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