Glanz­lo­ser Ar­beits­sieg

1. BSC Pforz­heim ge­winnt letz­tes Heim­spiel des Jah­res

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Pforz­heim (dom). Mit Mü­he und Not ha­ben die Was­ser­bal­ler des 1. BSC Pforz­heim ih­ren ers­ten Sieg in der neu­en Sai­son ge­fei­ert. Beim letz­ten Heim­spiel des Jah­res ge­wann das Zweit­li­ga­team ge­gen den SV Lud­wigs­burg denk­bar knapp mit 8:7 (3:3, 2:0, 1:3, 2:1).

Die Pforz­hei­mer, im­mer noch oh­ne den ver­letz­ten Mar­cel Schnei­der, leg­ten er­neut stark los und führ­ten schnell mit 3:1. Ka­pi­tän Ste­fan Boh­nen­ber­ger fing zu­nächst in der Cen­ter­po­si­ti­on an und warf di­rekt die ers­ten bei­den To­re. Doch in der Fol­ge lie­ßen die Haus­her­ren wie­der nach, im An­griff fehl­te zeit­wei­se völ­lig die Durch­schlags­kraft. „Fer­di hat die Mann­schaft mit sei­nem un­bän­di­gen Wil­len und sei­nen wich­ti­gen To­ren mit­ge­ris­sen“, lob­te Trai­ner Ke­vin Schnei­der sei­nen Ka­pi­tän.

Auf der Sei­te der Gäs­te lau­er­te mit Ad­ri­jan Ja­ko­vcev der ak­tu­ell ge­fähr­lichs­te Schüt­ze der Li­ga. Die Num­mer zehn der Lud­wigs­bur­ger wuss­te sich trotz in­ten­sivs­ter Press­de­ckung durch­zu­set­zen und traf drei­fach in das Tor von Ge­org Uh­lig. Den­noch hat­te Schnei­der auch Lob für sei­nen Be­wa­cher üb­rig: „Jon Bus­mann hat ihn wirk­lich gut in Schach ge­hal­ten und so­li­de ver­tei­digt. Er ist mit Fer­di ganz klar Spie­ler des Spiels.“

Das schein­bar ver­fluch­te drit­te Vier­tel brach­te nach ei­ner vor­he­ri­gen 5:3-Füh­rung

„Zu­frie­den bin ich nicht, aber Punk­te sind wich­tig“

für die Gast­ge­ber zum letz­ten Spiel­ab­schnitt wie­der den Aus­gleich. Und ist es kurz vor Spie­len­de noch knapp, kommt Hek­tik auf und es wird hit­zig. „Wir ha­ben su­per an­ge­fan­gen und dann wie­der un­se­re Chan­cen lie­gen ge­las­sen. Zu­frie­den bin ich nicht, aber die zwei Punk­te sind wich­tig“, er­klär­te Ka­pi­tän Boh­nen­ber­ger nach dem im Schluss­vier­tel er­spiel­ten Sieg. Auf­fäl­lig wa­ren in der zwei­ten Halb­zeit die un­ge­nau­en Ab­schlüs­se. Teil­wei­se fehl­te das Tem­po im Spiel­auf­bau oder der bes­ser pos­tier­te Mit­spie­ler wur­de über­se­hen. „Wir woll­ten ge­ziel­te klei­ne Na­del­sti­che im Stan­dar­d­an­griff brin­gen, das hat lei­der nicht so funk­tio­niert, wie wir uns das vor­ge­nom­men ha­ben. Da hät­te manch­mal noch die ein oder an­de­re grö­ße­re Ak­ti­on viel­leicht was be­wirkt“, so Schnei­der.

Be­reits am Sonn­tag muss der BSC in der ers­ten Run­de des süd­deut­schen Po­kals zum 1. FC Nürnberg. Bei ei­nem Sieg trä­fe man in der kom­men­den Run­de zu Hau­se auf den VfB Fried­berg, der schon am Sams­tag der letz­te Li­ga­geg­ner und Gast­ge­ber des BSC in die­sem Ka­len­der­jahr ist.

1. BSC Pforz­heim: Uh­lig – Boh­nen­ber­ger 4, Pi­lasch, T. Ham­mel, R. Mül­ler, Wott­schel 1, K. Schnei­der 1, J. Bus­mann, Born­baum, Völk­le, Sachs, Har­nos 1, Ma­rin 1.

IN VERTEIDIGUNGSHALTUNG ver­sucht Pforz­heims Alex­an­der Wott­schel (wei­ße Kap­pe) den Spiel­raum von Vin­cen­zo In­gu­an­ta aus Lud­wigs­burg ein­zu­schrän­ken. Fo­to: Wai­de­lich

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