Ita­li­ens Re­gie­rung nimmt ers­te Hür­de

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Rom (dpa). Ita­li­ens neue Re­gie­rung hat die ers­te von zwei Ver­trau­ens­ab­stim­mun­gen ge­won­nen. Die Ab­ge­ord­ne­ten­kam­mer be­stä­tig­te wie er­war­tet ges­tern Abend den neu­en Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Pao­lo Gen­ti­lo­ni. 368 Ab­ge­ord­ne­te spra­chen der Re­gie­rung ihr Ver­trau­en aus, 105 stimm­ten ge­gen sie. Die Mehr­heit in der Kam­mer hat Gen­ti­lo­nis so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­tei PD. Nun steht noch das Ver­trau­ens­vo­tum im Se­nat aus, das heu­te er­war­tet wird.

Trotz des Wech­sels an der Spit­ze bleibt vie­les wie es ist. Zu den drin­gends­ten Pro­ble­men, die die Re­gie­rung mit al­ler Kraft an­pa­cken wer­de, zähl­te Gen­ti­lo­ni die­ser Ta­ge die Ar­beits­lo­sig­keit im Sü­den des Lan­des. Au­ßer­dem wer­de es sei­ne Ver­pflich­tung sein, auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne für ei­ne ge­mein­sa­me Mi­gra­ti­ons­po­li­tik und für ei­ne Wirt­schafts­po­li­tik zu kämp­fen, die auf Wachs­tum aus­ge­rich­tet ist. Da­mit po­si­tio­niert er sich in kla­rer Fort­set­zung zu sei­nem Vor­gän­ger und Ver­trau­ten Mat­teo Ren­zi. Kom­men­tar

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