Lan­dung nach Dro­hung

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

New York/Karls­ru­he (dpa/BNN). Nach ei­ner te­le­fo­ni­schen Dro­hung ist ei­ne Pas­sa­gier­ma­schi­ne der Luft­han­sa vom te­xa­ni­schen Hous­ton nach Frank­furt am Main zur Lan­dung nach New York um­ge­lei­tet wor­den. Die Ma­schi­ne sei si­cher­heits­hal­ber auf dem Flug­ha­fen John F. Ken­ne­dy ge­lan­det, teil­ten die Luft­han­sa und die zu­stän­di­gen Flug­ha­fen­be­hör­den in der Nacht zu ges­tern per Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter mit.

Die mehr als 500 Pas­sa­gie­re und die Be­sat­zung wur­den ver­sorgt, der Air­bus A 380 in­ten­siv un­ter­sucht, aber nichts ge­fun­den, er­klär­te die Luft­han­sa. An­de­re Flug­zeu­ge sei­en nicht be­trof­fen. Pas­sa­gie­re und Cr­ew hät­ten das Flug­zeug si­cher und un­ver­letzt ver­las­sen. „An­fangs war es ei­ne mul­mi­ge Si­tua­ti­on an Bord, als der Ka­pi­tän die Durch­sa­ge ge­macht hat. Aber dann hat die Cr­ew recht pro­fes­sio­nell re­agiert und ver­sucht, die auf­kom­men­de Pa­nik zu un­ter­bin­den. Wir sind schließ­lich 25 Mi­nu­ten nach der Durch­sa­ge in New York ge­lan­det“, er­zähl­te Pas­sa­gier Pas­cal Jo­chem den BNN. An Bord und bei der Eva­ku­ie­rung ha­be ei­ne dis­zi­pli­nier­te Stim­mung ge­herrscht.

Nach der Lan­dung sei­en die Flug­gäs­te in Ho­tels un­ter­ge­bracht und ver­sorgt wor­den, be­rich­te­te die Luft­han­sa wei­ter. Sie wür­den nun auf Flü­ge an­de­rer Flug­li­ni­en um­ge­bucht. Es ha­be sich um ei­ne Si­cher­heits­lan­dung, nicht aber um ei­ne Not­lan­dung ge­han­delt.

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