Antonio Ta­ja­ni

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Mit dem Christ­de­mo­kra­ten Antonio Ta­ja­ni (Text/Fo­to: dpa) ist ne­ben dem So­zia­lis­ten Gi­an­ni Pit­tel­la nun der zwei­te Ita­lie­ner im Ren­nen um das Amt des EU-Par­la­ments­prä­si­den­ten. Der 63 Jah­re al­te Ju­rist stammt aus Rom. Das Mit­glied der Eu­ro­päi­schen Volks­par­tei (EVP) ge­hört in sei­nem Hei­mat­land der kon­ser­va­ti­ven For­za Ita­lia von Ex-Mi­nis­ter­prä­si­dent Sil­vio Ber­lus­co­ni an und ist dort auch im Prä­si­di­um. Schon vor sei­ner Kar­rie­re als Po­li­ti­ker war Ta­ja­ni mit der Ber­lus­co­ni-Fa­mi­lie ver­bun­den: Er lei­te­te die rö­mi­sche Re­dak­ti­on der Mai­län­der Ta­ges­zei­tung „Il Gior­na­le“, die Pao­lo Ber­lus­co­ni ge­hört – dem Bru­der von Sil­vio Ber­lus­co­ni. Nach sei­ner Kür als Kan­di­dat sag­te der EU-Ab­ge­ord­ne­te in Straß­burg: „Wir müs­sen Brü­cken bau­en mit an­de­ren po­li­ti­schen Grup­pen ge­gen den Po­pu­lis­mus.“

In Ita­li­en hat­te sich sei­ne Par­tei al­ler­dings zu­letzt un­ter die laut­star­ken Geg­ner der Ver­fas­sungs­re­form des pro­eu­ro­päi­schen Ex-Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Mat­teo Ren­zi ge­mischt. Ta­ja­ni sitzt seit 1994 im Eu­ro­pa­par­la­ment und ist seit 2014 ei­ner der 14 Vi­ze­prä­si­den­ten. Kom­men­tar

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