Faul von An­fang an

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Wi­en (AFP). Knapp ei­nen Mo­nat nach der Ge­burt ei­nes Zwei­fin­ger­faul­tiers hat der Tier­gar­ten Schön­brunn in Wi­en ers­te Fo­tos des Nach­wuch­ses ver­öf­fent­licht. Sie sei­en erst jetzt ge­lun­gen, da das Klei­ne „den Bauch sei­ner Mut­ter als Hän­ge­mat­te be­nutzt und sich im ku­sche­li­gen Bauch­fell fest­klam­mert“, teil­te der im Park von Schloss Schön­brunn ge­le­ge­ne Zoo ges­tern mit. „Das Jung­tier ist schon ge­schätz­te 20 Zen­ti­me­ter groß, aber man braucht noch et­was Ge­duld, um es zu se­hen“, er­klär­te Zoo­di­rek­to­rin Dag­mar Schrat­ter. Im Al­ter von et­wa ei­nem hal­ben Jahr wird das Jung­tier dem­nach an­fan­gen, al­lein von ei­nem Ast zu hän­gen. Erst dann ha­ben die Tier­pfle­ger die Mög­lich­keit zu er­ken­nen, ob der Nach­wuchs ein Männ­chen oder ein Weib­chen ist.

Zwei­fin­ger­faul­tie­re sind in den Re­gen­wäl­dern Süd­ame­ri­kas hei­misch, sie ver­brin­gen ihr Le­ben kopf­über in Bäu­men hän­gend. Ih­re Nah­rung be­steht haupt­säch­lich aus Blät­tern. Die pflanz­li­che Kost lie­fert we­nig Ener­gie, durch ih­re lang­sa­me Le­bens­wei­se ver­brau­chen sie aber nicht viel.

BEIM ES­SEN LÄSST SICH DAS KLEI­NE ZWEIFINGERFAULTIER auch von ei­nem Fo­to­gra­fen nicht stö­ren. In frei­er Wild­bahn be­steht sei­ne Nah­rung haupt­säch­lich aus Blät­tern – in Wi­en wer­den die durch Sa­lat er­setzt. Fo­to: AFP

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