Bach gibt sich er­schro­cken

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Frank­furt/Main (dpa). Mit „Er­schre­cken“und „in Tei­len auch in­ne­rer Wut“hat IOC-Prä­si­dent Tho­mas Bach auf den zwei­ten McLa­ren-Be­richt zum rus­si­schen Do­ping­sys­tem re­agiert. Die jüngs­ten Er­eig­nis­se hät­ten die Glaub­wür­dig­keit der Do­ping-Be­kämp­fung be­schä­digt, sag­te der Chef des In­ter­na­tio­na­len Olym­pi­schen Ko­mi­tees der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“. Bach lob­te die Qua­li­tät des Re­ports, den Che­f­er­mitt­ler Richard McLa­ren prä­sen­tiert hat­te.

Bach sprach nicht mehr – wie noch nach dem ers­ten Wada-Re­port im Som­mer – von „In­di­zi­en“, dies­mal ha­be McLa­ren „Be­wei­se“vor­ge­legt. Er­neut ver­tei­dig­te er die IOC-Ent­schei­dung, Russ­land nicht von den Spie­len in Rio aus­ge­schlos­sen zu ha­ben. Bei ei­nem Te­le­fon­ge­spräch ha­be der künf­ti­ge USPrä­si­dent Do­nald Trump dem IOC in Be­zug auf sei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit den Ver­ein­ten Na­tio­nen sei­ne Un­ter­stüt­zung an­ge­bo­ten, er­klär­te Bach. Auf die Fra­ge, ob er – wie oft be­haup­tet – ein Freund des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Pu­tin sei, ant­wor­te­te Bach: „Sol­che Ver­schwö­rungs­theo­ri­en sind of­fen­sicht­lich ei­ne weit ver­brei­te­te Er­schei­nung un­se­rer Zeit.“

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