Rea­li­täts­ver­lust

Pforzheimer Kurier - - KULTUR IN PFORZHEIM -

„Shut in“, rex-Film­pa­last, ab 16 Jah­ren: Kin­der­psy­cho­lo­gin Ma­ry Port­man (Nao­mi Watts) steht im Mit­tel­punkt die­ses Psy­cho­thril­lers. Sie lebt in ei­nem ab­ge­le­ge­nem Land­haus. Ihr Mann starb bei ei­nem Au­to­un­fall, Sohn Ste­ven (Char­lie Hea­ton) liegt im Wach­ko­ma und wird von ihr um­sorgt. Le­ben in die­ses läh­men­de und zu­neh­mend von Zwei­feln ge­präg­te Mit­ein­an­der bringt Tom (Ja­cob Trem­blay). Der Jun­ge hat sei­ne El­tern ver­lo­ren und kommt in die psy­cho­lo­gi­sche Pra­xis. Ma­ry sieht in ihm ei­ne Art Er­satz für ih­ren ei­ge­nen ko­mat­ö­sen Sohn und nimmt ihn bei sich auf bis er ei­nes Ta­ges in ei­nem Schnee­sturm ver­schwin­det. Er wird für Tod er­klärt, ist es aber nicht für die Psy­cho­lo­gin. Sie sieht sich von Toms Geist ver­folgt, fängt an die Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät und Er­in­ne­run­gen zu ver­lie­ren.

Der Thril­ler wur­de von Far­ren Black­burn in­sze­niert, des­sen Hand­schrift vor al­lem auch Se­ri­en wie „Die Mus­ke­tie­re“, „Lu­ther“und „Doc­tor Who” präg­te.

EIN WILLKOMMENER JUN­GE ist Tom (Ja­cob Trem­blay) für Kin­der­psy­cho­lo­gin Ma­ry Port­mann (Nao­mi Watts). Fo­to: dpa

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