Hu­mor nicht ver­lo­ren

Ell­men­din­gen: Max Som­mer wird heu­te 103 Jah­re alt

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Kel­tern-Ell­men­din­gen (os). „Ich ha­be ein schö­nes Le­ben ge­habt und ha­be es noch im­mer“, meint Max Som­mer, der am heu­ti­gen Don­ners­tag, 15. De­zem­ber, 103 Jah­re alt wird. Gut um­sorgt von Pfle­ge­kraft Ma­ria, ge­nießt er sei­nen Le­bens­abend in den ei­ge­nen vier Wän­den in Ell­men­din­gen.

Wenn­gleich die Seh­kraft nach­ge­las­sen hat und Max Som­mer auch we­gen ei­nes Au­gen­lei­dens die Au­gen über­wie­gend ge­schlos­sen hält, so hat er sei­nen Hu­mor trotz­dem nicht ver­lo­ren. So er­zählt er auch mit ei­nem Lä­cheln da­von, dass ei­ne Schwes­ter von ihm in der Tat ei- nen Herrn Win­ter ge­hei­ra­tet hat. Von den acht Ge­schwis­tern, mit de­nen Max Som­mer, der ehe­ma­li­ge Schul­lei­ter von Frei­berg am Neckar, auf­ge­wach­sen ist, lebt heu­te nur noch die jüngs­te, die mit 92 Jah­ren eben­falls hoch­be­tagt ist. Im schwä­bi­schen Häf­ner­has­lach hat­te Max Som­mer 1939 auch sei­ne, al­ler­dings be­reits vor zwei­ein­halb Jah­ren ver­stor­be­ne, Frau Mar­tha ge­hei­ra­tet. Aus der Ehe wa­ren vier Töch­ter her­vor­ge­gan­gen.

Al­len Kin­dern, die den Va­ter ab­wech­selnd be­su­chen und dann ein paar Ta­ge in Ell­men­din­gen ver­brin­gen, ist es ein An­lie­gen, dass der Va­ter in ge­wohn­ter Um­ge­bung ge­pflegt wird und sich wohl­füh­len kann; so auch an sei­nem 103. Ge­burts­tag.

Zum hoch­ka­rä­ti­gen Er­eig­nis wer­den dann auch al­le Töch­ter mit ih­ren Fa­mi­li­en aus Ham­burg und Han­no­ver, aus Frei­burg und Ett­lin­gen an­rei­sen. Ge­mein­sam mit den Fa­mi­li­en der vier Töch­ter gra­tu­lie­ren dann auch vier En­kel und ein Uren­kel.

TROTZ AUGENLEIDEN hat sich Max Som- mer sei­ne Le­bens­kraft er­hal­ten. Fo­to: os

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.