Na­to-Russ­land-Rat: Neue Ver­hand­lun­gen

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Brüs­sel (AFP). Erst­mals seit Mit­te Ju­li füh­ren die Na­to und Russ­land An­fang kom­men­der Wo­che wie­der di­rek­te Ge­sprä­che: Na­to-Ge­ne­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg kün­dig­te ges­tern beim EU-Gip­fel in Brüs­sel an, dass der Na­to-Russ­land-Rat am kom­men­den Mon­tag auf Bot­schaf­ter­ebe­ne im Haupt­quar­tier des Bünd­nis­ses zu­sam­men­kom­men wer­de. Da­bei soll­ten The­men der eu­ro­päi­schen Si­cher­heit und ins­be­son­de­re die Ukrai­ne-Fra­ge dis­ku­tiert wer­den. Das letz­te Tref­fen hat­te am 13. Ju­li statt­ge­fun­den – di­rekt nach den Be­schlüs­sen des Na­to-Gip­fels in War­schau zu ei­ner deut­li­chen Aus­wei­tung der mi­li­tä­ri­schen Prä­senz in Ost­eu­ro­pa. Die Na­to re­agier­te da­mit auf die Be­fürch­tun­gen ih­rer ost­eu­ro­päi­schen Mit­glie­der, die seit der Anne­xi­on der ukrai­ni­schen Halb­in­sel Krim durch Russ­land 2014 ih­re ei­ge­ne Si­cher­heit be­droht se­hen. Das Tref­fen am Mon­tag ist nun das drit­te in die­sem Jahr. We­gen der Ukrai­ne-Kri­se wa­ren die Ge­sprä­che im Na­to-Russ­land-Rat fast zwei Jah­re aus­ge­setzt wor­den. Erst im April wa­ren sie wie­der auf­ge­nom­men wor­den. Der Na­to-Russ­lan­dRat wur­de gut ein Jahr­zehnt nach dem En­de des Kal­ten Krie­ges am 28. Mai 2002 ins Le­ben ge­ru­fen.

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