Sy­nago­gen of­fen für al­le

Kret­sch­mann trifft sich mit jü­di­schen Ge­mein­den

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

Stutt­gart (epd). Die Is­rae­li­ti­schen Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten Ba­dens und Würt­tem­bergs und die Lan­des­re­gie­rung wol­len ih­re Zu­sam­men­ar­beit ver­tie­fen. Ge­ra­de in An­be­tracht des Has­ses und der Men­schen­feind­lich­keit im In­ter­net sei es wich­tig, ins Ge­spräch zu kom­men.

Das sag­te Mi­nis­ter­prä­si­dent und Kir­chen­be­auf­trag­ter Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne) ges­tern bei sei­nem ers­ten Ge­spräch in der neu­en Le­gis­la­tur­pe­ri­ode mit den Is­rae­li­ti­schen Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten in der Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart. „In der Be­kämp­fung des An­ti­se­mi­tis­mus ha­ben die Is­rae­li­ti­schen Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten ein Recht auf un­se­ren Bei­stand“, be­ton­te Kret­sch­mann.

Die jü­di­schen Ge­mein­den spür­ten ei­ne Zu­nah­me an­ti­se­mi­ti­scher Vor­ur­tei­le in der Ge­sell­schaft, sag­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Is­rae­li­ti­schen Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft Ba­den, Ra­mi Suli­man. „Un­se­re Sy­nago­gen sind of­fen für al­le Men­schen, um den in­ter­re­li­giö­sen Dia­log zu ver­tie­fen.“

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