VPE lei­det un­ter Streik­fol­gen

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Enz­kreis/Pforz­heim (PK). Die pri­va­ten Bus­un­ter­neh­men und der Stadt­bus­ver­kehr Mühl­acker müs­sen mit die Ze­che be­zah­len für die Streiks bei­der Stadtv er kehrP­forz heim( SV P ), da die­se zu er­heb­li­chen Ver­lus­ten an Fahr­geld ein­nah­men ge­führt ha­ben. Das be­stä­tig­te Land rat Kar­lRö­ckin­ge rau fei­ne An­fra­ge des Vor­sit­zen­den der CDU-Kreis tags frak­ti­on, Gün­terBäch­le(Müh lack er ).

Durch den Ein­nah­me auf­tei­lungs ver­trags ei­en da­von al­le an­de­ren Ver­kehrs­un­ter­neh­men im Ver­kehrs ver­bund Pforz­heim/Enz­kreis (VPE) mit be­trof­fen, so der Land­rat auf die An­fra­ge. Je­des Ver­kehrs­un­ter­neh­men par­ti­zi­pie­re an­denVPE-Fahr geld ein­nah­men mit ei­nem Pro­zents chlüs­sel,d er auf den Er­geb­nis sen­der letz­ten Ver­kehrs er­he­bung be­ru­he und im Re­gel­fall für die Dau­er von fünf Jah­ren an­ge­wandt wer­de. So­mit

30 000 Eu­ro-Mi­nus beim Stadt­ver­kehr Mühl­acker

be­fän­den sich die Ver­kehrs­un­ter­neh­men durch den Ein­nah­me auf­tei­lungsv er­trag in ei­ner Art„ Freud-und Leid­ge­mein­schaft“. Ver­trags­part­ner des Ein­nah­me auf­tei­lungsv er­trags sei­en aus­schließ­lich die Ver­kehrs­un­ter­neh­men.

Ins­be­son­de­re die pri­va­ten Ver­kehrs­un­ter­neh­men ver­lan­gen von der Stadt Pforz­heim be­zie­hungs­wei­se von der SVP nun ei­nen Aus­gleich für die er­lit­te­nen fi­nan­zi­el­len Ein­bu­ßen, schreibt Rö­ckin­ger laut Bäch­le wei­ter. Recht­lich sei das The­ma schwie­rig, weil es sich um ei­ne Son­der­si­tua­ti­on hand­le, die so nicht vor­her­seh­bar ge­we­sen sei. Der Ver­wal­tungs­chef wei­ter laut Mit­tei­lung der CDU-Kreis tags frak­ti­on :„ Even­tu­ell könn­te das Ar­gu­ment ei­ner Stö­rung der Ge­schäfts grund­la­ge wei­ter­hel­fen. Dies ist aber sehr un­si­cher und muss erst ju­ris­tisch ge­prüft wer­den. So­wie es aus­sieht, wer­den sich die Ver­kehrs­un­ter­neh­men ju­ris­tisch be­ra­ten las­sen .“

Die Ge­schäfts­füh­rung des Ver­kehrs­ver­bun­des ha­be ei­nen Kom­pro­miss­vor­schlag un­ter­brei­tet, der ge­prüft wer­de. Nach An­ga­ben von Bäch­le be­kommt al­lein der Stadt­bus Mühl­acker 30 000 Eu­ro we­ni­ger Zu­wei­sun­gen. „Es kann nicht sein, dass Pforz­heim sei­nen Stadt­bus­ver­kehr an die Wand fährt und an­de­re da­für mit zur Kas­se ge­be­ten wer­den.“Wie hoch das Mi­nus für die an­de­ren Ver­kehrs­un­ter­neh­men ist, hab eder Land rat nicht mit­ge­teilt.

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