Kri­tik an In­kas­so-Ge­büh­ren

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT -

München (AFP). Die Ver­brau­cher­zen­tra­len for­dern klare Vor­ga­ben da­für, wel­che Ge­büh­ren In­kas­so­un­ter­neh­men ver­lan­gen dür­fen. „Nur so kön­nen will­kür­li­che und über­höh­te For­de­run­gen ver­hin­dert wer­den“, er­klär­te ges­tern die Ju­ris­tin Tat­ja­na Halm von der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern. Ei­ne bun­des­wei­te Aus­wer­tung von 1 100 Ver­brau­cher­be­schwer­den er­gab dem­nach, dass die ver­lang­ten Ge­büh­ren in zwei Drit­tel al­ler Fäl­le „in kei­ner Wei­se den kon­kre­ten Auf­wand“wi­der­spie­gel­ten.

Bei der Un­ter­su­chung zeig­te sich un­ter an­de­rem, dass In­kas­so­diens­te im­mer wie­der „Fan­ta­sie­ge­büh­ren wie ei­ne Re­ak­ti­vie­rungs-oder ei­ne Ver­nunfts­ap­pell­ge­bühr“in Rech­nung stell­ten, be­rich­te­te Halm wei­ter.

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