Was will der Au­to­fah­rer?

Hoch­schul-Pro­jekt un­ter­sucht Kun­den­wün­sche

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Der In­nen­raum ei­nes Fahr­zeugs steht im Fo­kus ei­nes For­schungs­pro­jek­tes des Pforz­hei­mer Stu­di­en­gangs „Me­dia Ma­nage­ment und Wer­be­psy­cho­lo­gie“. In Ko­ope­ra­ti­on mit dem Au­to­mo­bil­her­stel­ler Ford be­schäf­ti­gen sich Pro­fes­sor Ul­rich Föhl und Isabelle Hof­säß mit der Fra­ge: Was macht ei­nen Fahr­zeu­gin­nen­raum hoch­wer­tig?

Um die­se Fra­ge zu be­ant­wor­ten, su­chen die Wis­sen­schaft­ler in den kom­men­den Mo­na­ten das Gespräch mit den Au­to­fah­rern, schreibt die Hoch­schu­le in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung. „Wie lässt sich das per­sön­li­che Emp­fin­den in Mess­grö­ßen fas­sen?“, for­mu­liert Ul­rich Föhl ei­ne der zen­tra­len Fra­gen des Pro­jek­tes. Was wird als hoch­wer­tig ein­ge­stuft? Wie wir­ken Ma­te­ri­al, Form oder die An­ord­nung der In­stru­men­te auf den Fah­rer? „Die Fra­gen las­sen sich nicht ein­fach be­ant­wor­ten.

Da spielt auch das Bauch­ge­fühl des Ein­zel­nen ei­ne gro­ße Rol­le“, so der Pforz­hei­mer Pro­fes­sor. Um „die­sem Ge­fühl“ auf die Spur zu kom­men, ar­bei­ten die Wis­sen­schaft­ler mit ver­schie­de­nen An­sät­zen. „Das Pro­jekt ist lang­fris­tig an­ge­legt und wird auf ei­ne Viel­zahl von Me­tho­den zu­rück­grei­fen“, so Hof­säß. Die Mit­ar­bei­te­rin ist seit Au­gust 2016 an der Hoch­schu­le in dem For­schungs­vor­ha­ben ak­tiv und pro­mo­viert im Rah­men des Pro­jekts. Ne­ben Be­fra­gun­gen wer­den auch ap­pa­ra­ti­ve Me­tho­den zum Ein­satz kom­men.

Mit Blick­ver­laufs­mes­sun­gen wird be­ob­ach­tet, wo­hin sich der Blick des Ver­brau­chers als ers­tes rich­tet, was ihm „ins Au­ge fällt“und was über­haupt kei­ne Re­ak­ti­on aus­löst. Als nächs­ten Schritt pla­nen die For­scher ei­ne grö­ße­re Er­he­bung un­ter Ford-Fah­rern. Da­bei sol­len die Nut­zer auch in Grup­pen­dis­kus­sio­nen zu Wort kom­men.

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