Als An­sprech­part­ner ge­schätzt

Wil­helm Ernst Bi­sch­off aus Diet­lin­gen fei­ert am Sonn­tag sei­nen 90. Ge­burts­tag

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Kel­tern-Diet­lin­gen (os). Am mor­gi­gen Sonn­tag, 18. De­zem­ber, kann mit Wil­helm Ernst Bi­sch­off aus Diet­lin­gen ein Mann sei­nen 90. Ge­burts­tag fei­ern, der sich sehr um das Ver­eins­le­ben und das Ge­mein­wohl ver­dient ge­macht hat. So war der noch recht rüs­ti­ge Ju­bi­lar über 27 Jah­re zu­nächst Mit­ar­bei­ter bei der Ge­mein­de­ver­wal­tung Diet­lin­gen und nach der Ge­mein­de­fu­si­on 1972 bis zum Aus­schei­den aus dem Be­rufs­le­ben 1989 zu­stän­dig für die ört­li­che Ver­wal­tungs­stel­le Diet­lin­gen. Au­ßer­dem war er von 1964 bis 1982 Schrift­füh­rer des Ab­was­ser­ver­bands Obe­res Pfinz- und Arn­bach­tal. Des­halb ken­nen ihn auch heu­te noch vie­le Mit­bür­ger und schätz­ten ihn da­mals als kom­pe­ten­ten An­sprech­part­ner.

Zu­sam­men mit ei­ner jün­ge­ren Schwes­ter wuchs der fuß­ball­be­geis­ter­te Ju­bi­lar in Diet­lin­gen auf, be­such­te hier die Volks­schu­le und er­lern­te beim da­ma­li­gen Pforz­hei­mer An­zei­ger den Be­ruf des Buch­dru­ckers. Mit 17 Jah­ren wur­de er 1944 noch zum Kriegs­dienst ein­ge­zo­gen. Durch Ver­wun­dung an der Ost­front kam er über Ri­ga und Dan­zig zu­nächst nach Glogau in Schle­si­en. Am 26. März 1945 wur­de er ins La­za­rett nach Wild­bad ver­legt. Von den fran­zö­si­schen Be­sat­zern, die Wild­bad ein­ge­nom­men hat­ten, wur­de er im Ju­li 1945 ent­las­sen.

Von Ju­gend an war das Diet­lin­ger Ur­ge­stein in der Ver­eins­ar­beit beim 1. FC 1914 Diet­lin­gen en­ga­giert. So war das heu­ti­ge Eh­ren­mit­glied so­wohl als Spie­ler wie auch als Schrift­füh­rer und spä­ter von 1952 bis 1957 als Vor­sit­zen­der tä­tig. Da­nach folg­te ein lang­jäh­ri­ges En­ga­ge­ment als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Bei­sit­zer. Ins­ge­samt war Wil­helm Ernst Bi­sch­off 45 Jah­re in der Ver­wal­tung tä­tig und kann be­reits auf ei­ne 75-jäh­ri­ge Mit­glied­schaft beim 1. FC Diet­lin­gen bli­cken. Dem So­zi­al­ver­band VdK ge­hört der Ju­bi­lar be­reits seit 1955 an. Zu­nächst im Orts­ver­band Diet­lin­gen und nach dem Zu­sam­men­schluss auch im Orts­ver­band Kel­tern war Wil­helm Ernst Bi­sch­off über 30 Jah­re als Schrift­füh­rer tä­tig. Er war maß­geb­lich an der Fu­si­on mit den Orts­ver­bän­den Ell­men­din­gen, Die­ten­hau­sen und Wei­ler be­tei­ligt. Auch in dem 1967 ge­grün­de­ten Kran­ken­pfle­ge­ver­ein en­ga­gier­te sich der Ju­bi­lar als Schrift­füh­rer und spä­ter auch als Bei­sit­zer. Be­kannt ist Wil­helm Ernst Bi­sch­off auch für un­zäh­li­ge von ihm or­ga­ni­sier­te Aus­flü­ge für die Ver­ei­ne und pri­va­te Bu­s­aus­flü­ge mit Diet­lin­ger Bür­gern. Für sein lang­jäh­ri­ges En­ga­ge­ment im Ver­eins­le­ben und für das Ge­mein­wohl wur­de Wil­helm Ernst Bi­sch­off schon vor Jah­ren mit der Lan­des­eh­ren­na­del so­wie zahl­rei­chen hoch­ka­rä­ti­gen Ver­eins­me­dail­len und Eh­ren­ur­kun­den aus­ge­zeich­net. Auch heu­te noch ist sein In­ter­es­se am Ge­mein­de- und Ver­eins­ge­sche­hen un­ge­bro­chen. In­for­ma­tio­nen hier­über und auch zu über­re­gio­na­len The­men und Er­eig­nis­sen holt er sich auch aus dem Pforz­hei­mer Ku­ri­er, den er seit An­fang an, al­so seit nun­mehr 70 Jah­ren liest. Zu sei­nem mor­gi­gen Eh­ren­tag gra­tu­lie­ren ihm ne­ben den Ver­wand­ten und den Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen mit vier En­keln und zwei Uren­keln auch vie­le Freun­de und Be­kann­te, und na­tür­lich die Ver­tre­ter der Ver­ei­ne de­nen er bis heu­te die Treue hält.

Dem Pforz­hei­mer Ku­ri­er seit 70 Jah­ren ver­bun­den

PRÄG­TE DAS VER­EINS­LE­BEN: Wil­helm Ernst Bi­sch­off en­ga­gier­te sich un­ter an­de­rem für den 1. FC Diet­lin­gen. Foto: os

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